Nvidia erobert den Thron zurück
GeForce 7800 GTX im Test: Gainward Ultra/3500PCX Golden Sample (Update)
Mit einem Paukenschlag will Nvidia die Krone der besten Spielebeschleunigung zurückerobern. Dieser Schritt war auch bitter nötig, denn Erzfeind ATi ließ den bisherigen Vorzeige-Chip GeForce 6800 Ultra mit dem deutlich schnelleren Radeon X850 XT Platinum einfach stehen. Mit dem GeForce 7800 GTX soll alles besser werden: mehr Spieleleistung, weniger Stromverbrauch sowie endlich - man lese und staune - eine leisere Kühlung, die mit nur einem Steckplatz auskommt.
Inhaltsverzeichnis
- 1Nvidia hat dazugelernt
- 2Sehenswert: Neues zur Kantenglättung
- 3Lautstärke und Temperatur
- 4Der Hickhack geht von vorne los
Nvidia macht Nägel mit Köpfen und zeigt dem Hauptkonkurrenten mit 24 Pixel-Pipelines und acht Vertex-Shadern die lange Nase. Diese hat dem mit nur 16 Pixel-Pipelines und sechs Vertex-Shadern nur wenig entgegenzusetzen. Zumindest verspricht es das Datenblatt. Darauf steht auch geschrieben, dass Nvidia in kleineren Strukturen von 110 Nanometern fertigt, während ATi bei seinem High-End-Chip noch auf 130 Nanometer setzt. Das soll den Energiehunger des GeForce 7800 GTX gegenüber dem 6800 Ultra mäßigen.
Inhaltsverzeichnis
- Bessere Kantenglättung
- Testbilder Half-Life 2
- Spiele-Benchmarks
- Lautstärke und Temperatur
- Schlusswort
- Schnittstellen und Zubehör
- Update: SLI-Benchmarks
Nvidia hat dazugelernt
Nach nicht immer positiven Pressestimmen zum lauten Stromfresser GeForce 6800 Ultra, dämmerte es Nvidia endlich, dass bei Grafikkarten nicht bloß die Leistung zählt. Auch dass ATi in der oberen 3D-Klasse deutlich leisere Karten möglich machte, spielte bei der Geburt des GeForce 7800 GTX eine Rolle. So legten sich die Entwickler der Grafikschmiede mächtig ins Zeug, um der Konkurrenz, aber auch der potentiellen Käuferschaft zu zeigen, dass Nvidia auch anders kann. Einen großen Schritt in die richtige Richtung ging Nvidia mit kleineren 110-Nanometer-Strukturen, wie zuvor schon beim Mittelklasse-Chip GeForce 6600 GT.
Doch zusätzlich bekam der neue 3D-Bolide noch viele weitere Mechanismen zum Stromsparen spendiert. Netzwelt.de gegenüber nennt Jens Neuschäfer, Produktmanager von Nvidia, einen maximalen Energiebedarf von 110 Watt. Das ist zwar immer noch viel, aber immerhin zehn Watt weniger, als der GeForce 6800 Ultra für sich beansprucht. Dieser Wert würde jedoch nur bei 3D-Benchmarks wie 3DMark erreicht werden, beim Spielen blieben beide Chips im Regelfall unter 100 Watt. Apropos Zahlenspiele: die Anzahl der Transistoren stieg von beachtlichen 220 Millionen auf insgesamt 302 Millionen.
Links zum Thema
- Test: Dell Dimension XPS Gen4
- Test: Gigabyte 3D1
- Test: Gainward CoolFX Ultra/2600 PCX GS
- Test: HIS Radeon X850 XT
- Test: Asus Extreme AX850XT Platinum
- Test: Sapphire Radeon X800 XL Ultimate
- Test: Gigabyte Radeon X800 XL
- Test: Alienware Aurora 7500 SLI
