Teure Technik kriegt Festplatten klein

Dead on Demand: Harddisk-Töten für Profis

Wenn die Polizei mit einem Durchsuchungsbefehl an die Tür klopft, steht den meisten Usern der Schweiß auf der Stirn: Sie haben es mit dem Filesharing zu weit getrieben. Und weil keine Zeit bleibt, helfen auch keine Tricks, um die alles beweisenden Daten effizient zu vernichten. Eine neue Technologie könnte in solchen Fällen helfen.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Tod auf Bestellung
  2. 2Tod per Schalterstellung
  3. 3Ziemlich teurer Spaß

Das Zauberwort lautet "Dead on Demand" und bedeutet soviel wie "Tod auf Bestellung". Die Technologie soll nach Angaben des Herstellers Ensconce Data Technology in der Lage sein, Daten einer Festplatte effizient zu vernichten. Und zwar automatisch, sobald der Festplatte ein vorher eingestelltes Ungemach geschieht.

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Tod auf Bestellung

So soll die kurz D.o.D. genannte Technologie Daten physikalisch tilgen. Das heißt: Der Datenträger wird auf Befehl nicht nur gelöscht, sondern komplett im Zweifelsfall sogar physikalisch zerstört. Da werden Erinnerungen an James Bond und seine selbstzerstörenden Nachrichten wach: "Diese Festplatte wird sich in 15 Sekunden selbstständig vernichten." Der Datenträger begeht Harakiri und soll nach dem Willen des Herstellers danach nicht wieder hergestellt werden können.

Im Grunde wird effiziente Datenvernichtung überall da verlangt, wo sensible Daten gehandhabt werden: Webserver, Mailserver, Unternehmens-Laptops, tragbare Festplatten und Harddisks aus sensiblen Bereichen. Berichte über versehentlich versteigerte oder abhanden gekommene Festplatten mit sensiblen Daten sind alle naslang in den Medien zu finden. Ensconce schloss daraus haarscharf, dass eine entsprechende Technologie benötigt wird.

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