Low-End oder schon Mittelklasse?
Sapphire Radeon X550 im Test: Günstig auf den PCI Express steigen
Plötzlich war er da, ATis jüngster Spross der Radeon-Familie, der X550. Von Sapphire kommt eine der ersten Karten, von netzwelt.de einer der ersten Tests. Wie die niedrige Versionsnummer schon andeutet, ist der neue Grafikchip zwar über dem X300, aber unterhalb des X600 angesiedelt. Wie der GeForce 6600 von Nvidia bringt es der Radeon X550 auf einen Speichertakt von 500 Megahertz bei einer Kernfrequenz von 400 Megahertz. Bei ATi kommt weiterhin, neben einer Speicheranbindung von 128 Bit, ebenfalls DDR1-Speicher zum Einsatz.
Inhaltsverzeichnis
- 1Viel für weniger als 100 Euro
- 2Mit "Trixx" aus der Reserve gelockt
- 3Videos
- 4Preis passt zur Leistung
Beim Stöbern in einem Online-Preisvergleich entdecken wir die günstigsten X550-Karten bereits für weniger als 70 Euro. Für das uns vorliegende Modell mit 256 statt 128 Megabyte Speicher muss man gerade mal zehn Euro mehr auf den Tisch legen. Damit ist der X550 zumindest preislich in der Low-End-Klasse angesiedelt, doch seine inneren Werte lassen ihn eine Gradwanderung zwischen Einstiegs- und Mittelklasse vollführen.
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Viel für weniger als 100 Euro
Der steigenden Nachfrage nach Flachbildschirmen trägt ATi mit einem digitalen Ausgang neben dem analogen Rechnung. Keine Selbstverständlichkeit in dieser Preisklasse ist auch der zusätzliche S-Video-Anschluss. Damit lässt sich das auf dem Computer erzeugte Bild beispielsweise auf den großen Fernseher im Wohnzimmer zaubern. Ein passendes Kabel liegt hier zwar nicht bei, doch immerhin ein Adapter von S-Video auf Cinch. Eine CD mit den derzeit aktuellen Treibern und ein Übertaktungswerkzeug darf bei Sapphire natürlich nicht fehlen.
In der recht klein bemessenen Karte stecken vier Pixel-Pipelines, halb so viele wie in Nvidias GeForce 6600, sowie zwei Vertex-Shader. Zukunftssicher ist die flotte Anbindung via PCI Express x16. Wegen ihres günstigen Preises wäre die Sapphire X550 somit für alle jene interessant, die mit dem Kauf eines neuen PCI-Express-Mainboards liebäugeln, aber nicht viel Geld für eine neue Grafikkarte ausgeben wollen.
Mit "Trixx" aus der Reserve gelockt
Wie versprochen liegt das noch frische Übertaktungs-Programm namens "Trixx" nun jeder neuen Grafikkarte aus dem Hause Sapphire bei. Leider liest es im konkreten Fall nicht die Temperaturen von Grafikchip und Umgebung aus. Außerdem kann die Lüfterdrehzahl nicht geregelt werden. Was ein entscheidender Nachteil ist, denn der fiese kleine Propeller macht Krach. Zwar nicht so viel wie der Northbridge-Lüfter unseres Testmainboards, aber mehr als nötig wäre. Doch zum Glück erfüllt Trixx noch den eigentlichen Zweck eines Overclocking-Tools.
