Pamela hilft, Podcasts mit Skype aufzunehmen

Podcast: Skype-Podcasting mit Pamela

Podcasting und VoIP haben normalerweise wenig miteinander zu tun. Doch es gibt eine Gemeinsamkeit: Ohne Mikrophon und Kopfhörer geht gar nichts. Findige Entwickler haben nun den Brückenschlag gewagt und diese eine Parallele ausgenutzt, um aus Skype ein vollautomatisches Podcasting-Tool zu machen.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Selbstgemachte Automatik
  2. 2Sinnigerweise Podcast-Rufnummern
  3. 3Beleidigungen und Anzüglichkeiten vermeiden

Der Gedankengang ist logisch: Wenn man bei Skype ohnehin sprechen kann, warum kann man diese Sprecherei nicht direkt als Podcast aufnehmen und verwerten. Dabei mussten sie nur noch das richtige Verwerten einbauen, denn Pamela, das Skype-Plugin, dass Podcasting via Skype möglich macht, ist ohnehin schon ein Anrufbeantworter, also in der Lage, Anrufe aufzuzeichnen. Die Entwickler bezeichnen das Programm selbstsicher als "Schweizer Messer für Skype".

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Selbstgemachte Automatik

Die Podcasting-Funktionalität ist einfach gelöst: Der User sichert sich eine zusätzliche Rufnummer und wirft zuhause seinen Rechner mit Skype und Pamela an. Ist er nun unterwegs, kann er von Telefon oder Handy aus Podcasten. Pamela agiert wie ein Anrufbeantworter, also wie ein Aufnahmegerät. Legt der User auf, beginnt Pamela mit dem Podcast: Die Aufzeichnung wird nach MP3 kodiert, passend umbenannt, auf den Webspace hochgeladen und in den RSS-Feed eingebunden - fertig ist der Podcast.

Diese Funktion ist interessant für User, die viel unterwegs sind oder den Unterwegs-Podcast als Stilmittel der Wahl betrachten. Zwar kostet jede Podcast-Minute auf diese Weise unnötig Telefongebühren, dafür spart man sich aber auch die übliche manuelle Nachbearbeitung und das Hochladen. Vor allem kann man aber auf das Aufnahmegerät verzichten.

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Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Internettelefonie hier.

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