Eizo FlexScan L997 im Test: Flachbildschirm für Fortgeschrittene

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Alle getesteten Titel wirken auf dem L997 zweifellos schöner als auf schnelleren Flachbildschirmen mit TN-Panel. Dafür zeichnet in erster Linie die höhere Farbanzahl und die somit mögliche, differenziertere Darstellung verantwortlich. Erwartungsgemäß macht sich die Interpolation bei Spielen nicht so negativ bemerkbar wie beim reinen Desktop-Betrieb. Allerdings verstärkt sich wie so oft die unschöne Treppchenbildung an Ecken und Kanten, der sich nur mit aktivierter Kantenglättung (Anti Aliasing) beikommen lässt.

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Auch bei der Darstellung bewegter Bilder enttäuscht uns der Eizo L997 in keinster Weise. Anderes als beim Spieletest, bleiben Nachzieh-Effekte hier vollkommen aus. Der zum Teil etwas dunklen Anzeige kann man mit dem Gamma-Regler entgegenwirken. Mit einem Wert von 2,2 erzielen wir das beste Resultat. Zur vollen Punktzahl reicht es nicht, weil es der Eizo L778 einfach noch etwas besser drauf hat und die sattere Wiedergabe auf den Schirm zaubert. Kein Wunder, wurde er doch von Eizo speziell für diesen Zweck geschaffen und heißt nicht umsonst "Motion Picture LCD".

Lohnenswerter Luxus

Wieder einmal zeigen uns die Entwickler von Eizo, dass sie ihr Handwerk besser verstehen als die meisten anderen. Dabei schafft es der L997, ohne Spiegelungen oder nervende Betriebsgeräusche zu bestechen. Er liefert sich ein spannendes Duell mit dem Klassen-Konkurrenten NEC LCD2180UX, dass er wegen seiner geringfügig besseren Bildqualität und umfangreicheren Ausstattung knapp für sich entscheiden kann. Wer noch auf der Suche nach einem großen High-End-Monitor ist und es sich leisten kann, kann bedenkenlos zugreifen.

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