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06.07.2005
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TFT-Leinwand mit 21 Zoll für Grafiker und andere Anspruchsvolle

Eizo FlexScan L997 im Test: Flachbildschirm für Fortgeschrittene

Monitore

Bei Bedarf wird man fünf Minuten vorher von einer Audio-Datei im avi-, mp3-, mid-, mpg- oder wav-Format gewarnt. Dass man bei der Justierung mit Tastatur und Maus auch ohne separates (USB-)Kabel auskommt, zeigt Eizos wahrscheinlich größter Konkurrent NEC-Mitsubishi. So benötigten die bereits von uns getesteten NEC-Modelle LCD1970GX und LCD2180UX dazu lediglich ein analoges oder digitales Signalkabel. Eines von sollte man ohnehin anschließen, wenn man etwas zu sehen bekommen will.

Bildqualität

Eizo verwendet in seinen Flachbildschirmen zum Teil zwar auch NEC-Panel, doch diesmal haben die Japaner bei Hitachi eingekauft. Der Nachfolger des 985EX basiert auf der AS-IPS-Technologie (Advanced Super In Plane Switching), welche eine bessere Bildqualität gegenüber S-IPS-TFTs bieten soll. Und die bleibt uns der L997 in keinster Weise schuldig. Denn einen qualitativ besseren Flachbildschirm auf IPS-Basis haben wir bis dato noch nicht gesehen. Am besten gefällt uns die sehr feine und homogene Darstellung des 21-Zöllers.

Farben stellt er satt, Farbverläufe absolut gleichmäßig dar. Schwarz und Weiß sind auch wirklich schwarz und weiß, von Ausleuchtungsproblemen nicht die geringste Spur. Jede Art von Schrift ist optimal erkennbar, sprich weder zu scharf, noch zu weich gezeichnet. Darüber hinaus besticht er mit besonders farbenfrohen, kontrastreichen und leuchtenden Bildern, die denen eines VA-Modells kaum nachstehen. Kaum zu glauben, dass der Kontrast laut Datenblatt "nur" 550:1 beträgt.

Eizo FlexScan L997 im Test

  • Eizo L997
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Schön aus jedem Winkel

Anders als bei einem Röhrenmonitor, verändert sich bei Flachbildschirmen mit dem Sichtwinkel auch die Bildqualität. Der maximale Sichtwinkel gibt an, bei welchem Punkt der Kontrast unter 10:1 sinkt. Beim vorliegenden Modell bliebe bei 170 Grad vertikal und horizontal weniger als ein Fünfzigstel des im Dunkelraum ermittelten Werts übrig, acht Grad früher als beim NEC LCD2180UX. In der Praxis können wir jedoch keinen Unterschied zwischen den beiden Konkurrenten feststellen.

Selbst aus extremen Blickwinkeln betrachtet, präsentiert sich der Eizo L997 noch von seiner Schokoladenseite. Die winkelabhängige Kluft zwischen Röhren- und Flachbildschirm fällt hier kaum noch ins Gewicht, geschweige denn wirklich auf. Besser beherrschte das noch kein von uns getesteter Flachbildschirm, nichtmal unser 19-Zoll-König Eizo L778. Die einzige Ausnahme, der NEC LCD2180UX, legt die Messlatte jedoch mindestens ebenso hoch.


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