Eizo FlexScan L997 im Test: Flachbildschirm für Fortgeschrittene

Lieferumfang

Ein regelrechtes Sammelsurium an Kabeln erwartet uns beim Auspacken der TFT-Leinwand. Mangelerscheinungen gibt es an dieser Stelle nicht zu beklagen, denn beim L997 ist alles inklusive, was man zum Anschließen gebrauchen kann oder könnte. Für den doppelten DVI-Eingang liefert Eizo sowohl ein Kabel mit digitalem, als auch mit analogem Ende mit. An die Verbindung des zweifachen USB-Hubs mit dem Rechner und den Stromanschluss wurde ebenfalls gedacht. Mac-Benutzer benötigen allerdings noch einen speziellen, aufpreispflichtigen Adapter.

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Ein großes Lob verdient auch die Kabelführung hinter dem Standfuß. Eine schmale Klappe gibt schon leichtem Druck nach, sodass die Kabel einfach hineingeschoben und bei Bedarf wieder entnommen werden können. Hinter zwei etwas locker sitzenden Abdeckungen finden wir die Schrauben, mit denen die Bildfläche vom Standfuß getrennt und an eine VESA-Wandhalterung montiert wird. Der Eizo L997 wirkt so standfest, als würde er selbst mittleren Naturkatastrophen noch standhalten. Das Display neigt sogar noch etwas weniger zum Wackeln als das des NEC LCD2180UX.

Ergonomie und Mechanik

Um Haltungsschäden oder Augenproblemen vorzubeugen, sollte die Interaktion zwischen Bildschirmarbeiter und Bildschirm möglichst reibungslos verlaufen. Dank der vielfältigen Verstellmöglichkeiten ist es mit dem Eizo L997 ein Leichtes, die optimale Einstellung zu finden. Denn er kann um 8,2 Zentimeter in der Höhe verstellt sowie um 35 Grad nach rechts oder links geschwenkt werden. Doch der 21-Zöller hat noch mehr drauf.

Eizo FlexScan L997 im Test

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Weiterhin kann er um 40 Grad nach oben und ein Grad nach unten geneigt sowie ins Hochformat gedreht werden. Dabei macht die Mechanik des L997 einen sehr robusten Eindruck. Sie ist zwar leichtgängig, doch einmal eingestellt ist der Monitor nicht mehr so schnell aus der Ruhe zu bringen. Lediglich beim Verstellen nach oben muss beherzter vorgegangen werden, da sich hier der größte Widerstand bietet.

Die Drehung im rechten Winkel, auch als "Pivot" bekannt, dient in erster Linie dazu, die Lesbarkeit längerer Listen und Tabellen zu verbessern. Bei allen bisher von uns getesteten Pivot-Monitoren musste man jedoch selbst beim Treiber der Grafikkarte Hand anlegen. Unterstützt diese das Hochformat nicht, hat man eben Pech gehabt. Hier kommt der anfangs erwähnte Gravitationssensor zum Tragen. Wie sich herausstellen sollte, hat dieser mit Science Fiction jedoch herzlich wenig am Hut.

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