TFT-Leinwand mit 21 Zoll für Grafiker und andere Anspruchsvolle

Eizo FlexScan L997 im Test: Flachbildschirm für Fortgeschrittene

In einem der ersten Tests prüft netzwelt.de den neuen Eizo L997 im Leinwand-Format von 21,3 Zoll auf Herz und Nieren. Den Ruf, zu den besten Monitorherstellern der Welt zu gehören, lassen sich die Japaner auch hier wieder einiges kosten: 1.329 Euro, um genau zu sein. Wie schon der schnelle L778, hat auch dieser Flachbildschirm jede Menge Verstellmöglichkeiten und ansehnliche innere Werte zu bieten. Beim sonst eher bodenständigen Unternehmen klingt ein integrierter Gravitationssensor irgendwie abgehoben, ja sogar ein wenig nach Science Fiction.

Eizo L997
Eizo L997

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Wo bitte gehts zur Zahnarztpraxis?
  2. 2Lieferumfang
  3. 3Ergonomie und Mechanik
  4. 4Gravitation ausgenutzt
  5. 5Bedienbarkeit
  6. 6Bildqualität
  7. 7Schön aus jedem Winkel
  8. 8Interpolation und analoger Unterschied
  9. 9Volle Kontrolle und Bild im Bild
  10. 10Videos
  11. ...aufklappen
  12. 11Lohnenswerter Luxus

Was es damit auf sich hat, darauf werden wir noch näher eingehen. Zunächst werfen wir einen Blick aufs Datenblatt. Passend zur großzügigen Diagonale von 54 Zentimetern liefert der L997 eine hohe Auflösung von 1.600x1.200 Bildpunkten. Als Basis dient die Allround-Technologie IPS, welche auch NECs Konkurrenzmodell LCD2180UX zu Grunde liegt und auf unserem Prüfstand schon mehrere Male ihre Spieletauglichkeit unter Beweis stellte. Recht typisch für ein IPS-Panel sind ein Kontrast von 550:1, eine Helligkeit von 250 Candela pro Quadratmeter sowie breite Sichtwinkel von 170 Grad.

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Eizo FlexScan L997 im Test

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Wo bitte gehts zur Zahnarztpraxis?

Den Eizo L997 gibt es auch in modernem Schwarz, doch wir haben ihn nach dem Auspacken in altbackenem Grau vor der Nase. Damit erfüllt der Monitor zwar die TCO03, aber bestimmt nicht die optischen Ansprüche einer jungen Zielgruppe. So wirkt unser steril anmutender Testkandidat eher für die Zahnarztpraxis prädestiniert. Bei der sonst biederen Erscheinung sticht nur ein etwas aufregenderes Detail hervor, der Standfuß in Y-Form.

Ein nur 1,9 Zentimeter schmaler Rahmen verleiht dem Eizo L997 einen schlanken Auftritt und lässt seine Bildfläche gleich noch ein Stückchen größer erscheinen. Die Bedienelemente sind weder beleuchtet, noch farblich hervorgehoben in die Mitte des unteren Rands eingelassen. Von der Funktionsweise der rechteckigen Knöpfe künden lediglich ein paar simple, eingestanzte Symbole.

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