USB-Stick mit Headset für unterwegs
Skype zum mitnehmen: mplat FlashPhone
DSL-Hardware und Technik
Wer häufig an unterschiedlichen Computern sitzt und dort Skype benutzen möchte, muss es auf jedem Rechner einzeln installieren. Oder sich das FlashPhone F1K von mplat kaufen: Das Flashphone ist USB-Stick und Soundkarte in einem, ein Headset liegt bei. Wer Skype auf dem Stick installiert, kann von jedem Computer skypen, an den sich der Stick anschließen lässt.
Einzige Voraussetzung: Windows 2000 oder XP sowie ein freier USB-Port und natürlich eine Internet-Verbindung. Treiber müssen nicht installiert werden; die Skype-Software allerdings schon, denn sie ist nicht auf dem Stick vorinstalliert. Auf dem Stick sind 128 MB Platz, neben der Software passen also auch noch andere Daten auf den Stick.
Groß und schwer
Das FlashPhone sieht einem normalen USB-Stick sehr ähnlich. Es besitzt eine Lautstärke-Regelung sowie Anschlüsse für das mitgelieferte Headset. Laut Hersteller wiegt der Stick 90 Gramm, was für einen USB-Stick eher viel ist. Mit zehn Zentimetern Länge ist das FlashPhone auch nicht gerade ein Zwerg.
Laut mplat schafft das Flashphone eine Sampling-Rate von bis zu 48 kHz bei einer Auflösung von 16 Bit. Ob man die für Skype braucht, ist allerdings die Frage. Der Stick unterstützt weiterhin die USB-Spezifikationen 1.1 und 2.0, ist also im Falle eines Falles schnell gefüllt. Er kostet 46,90 US-Dollar, dazu kommen 10 Dollar Versandkosten.
Zweifelhaft
Skype soll einfach auf den Stick kopiert werden. Dazu braucht man einen Rechner, auf dem Skype installiert ist; man kopiert einfach die Datei Skype.exe auf den Stick. Das ganze System hat allerdings einen Nachteil: Es hinterlässt Spuren auf jedem Rechner, auf dem es läuft.
Eine nette Idee, das FlashPhone. Wer Skype nutzt und an vielen unterschiedlichen Rechnern sitzt und gleichzeitig Zugriff auf einen USB-Port hat, könnte am FlashPhone Spaß haben. Allerdings macht es schon auf den Fotos einen eher billigen Eindruck, und auch die holprig übersetzte Website schafft nicht gerade Vertrauen. Die Spuren auf den fremden Rechnern sind ein Problem, das sich ohne Modifikation an der Software nicht beheben lässt.
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