WMA-Musik von Warner, Sony und Co.
one4music: Günstige Konkurrenz für Musicload
Im Schatten der großen Portale hat Anfang März ein Internetverlag seinen Weg ins Musikdienste-Geschäft gefunden. one4music setzt nicht auf Musicload oder OD2 auf, sondern besitzt eine eigene Plattform. Und diese nutzen die vier Freunde aus München auch gleich für ihren eigenen Videodienst mit.
Inhaltsverzeichnis
- 1Und täglich grüßt die WMA-Datei
- 2Konfigurations-Zwang
- 3Kostenlose Booklets als Bonus beim Album-Kauf
- 4Fazit
Alles aus einer Hand also. Das soll uns an dieser Stelle aber nicht interessieren, wir testen heute nur den Musikdienst. Der Videodienst wird separat unter die Lupe genommen. one4music hat derzeit nach eigenen Angaben etwas über 400.000 Songs in seinem Katalog. "650.000 Songs sollen es bis Ende des Jahres werden," erklärt Pressesprecher Oliver Ückerseifer über zukünftige Pläne beim jüngsten deutschen Musikdienst. Seit wenigen Tagen ist dieser übrigens auch über die Webseite des Müncher Radiosenders Charivari erreichbar.
Die nackten Zahlen vorab: Ein einzelner Track kostet bei one4music 95 Cent, Singles mit 2 - 4 Tracks gibt es ab 1,49 Euro, komplette Alben ab 9,95 Euro. Damit positioniert sich one4music preislich unter Musicload und iTunes, wenn auch nur wenige Cents. Kostenlos kann man sich die Songs 30 Sekunden anhören.
Und täglich grüßt die WMA-Datei
Viel wichtiger ist aus unserer Sicht das Dateiformat. Und da hat sich one4music mit WMA begnügt, das mit Kopierschutz ausgestattet ist. "Je nach Plattenlabel können Sie die Titel 3 - 25 Mal auf CD brennen und ebenso oft kopieren (zum Beispiel auf einen WMA-Player, Mediareceiver oder einen Laptop). Alle Titel lassen sich unbegrenzt oft anhören," heißt es in der FAQ zu den Abspielbeschränkungen. Die Plattenlabels nutzen die Chancen der individuellen Abspielrechte:
- BMG 5 x brennen / unendlich oft kopieren
- Sony 5 x brennen / unendlich oft kopieren
- Warner 7 x brennen / 5 x kopieren
- Universal 10 x brennen / 25 x kopieren
Weitere Informationen
Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Apple iTunes hier.
