Gizmo: Das bessere Skype?

Schwere Zeiten

Gizmo-Anrufe sind ins deutsche Festnetz allerdings mit 2,9 US-Cent pro Minute eher teuer, nur Anrufe in die USA sind mit 1,8 US-Cent ein gutes Angebot. Anrufe auf deutsche Handys kosten 27,1 US-Cent pro Minute. Eine amerikanische oder englische Festnetznummer ist für 5 Dollar pro Monat zu haben.

Neben den fehlenden deutschen Rufnummern hat Gizmo allerdings noch ein Problem: Es besitzt längst noch nicht die Verbreitung von Skype, und es wird noch lange dauern, bis Gizmo weit verbreitet ist - wenn es überhaupt gelingt. Denn Skype ist mittlerweile schon seit zwei Jahren zu haben und erfreut sich einer großen Nutzergemeinde.

Dagegen wird es Gizmo schwer haben, trotz der guten Idee, die dahinter steckt. Denn selbst wenn einzelne Skype-User zu Gizmo wechseln wollen, werden sie es wohl kaum schaffen, alle Bekannten auf der Kontaktliste ebenfalls davon zu überzeugen. Gizmo ist sehr spät dran, um dem "Klassiker" Skype noch ernsthafte Konkurrenz machen zu können.

Gizmo liegt in zwei Versionen vor, für Windows und Mac. Ab August soll es eine Version für Linux geben. Der Download ist rund vier Megabyte groß, das Programm ist schnell installiert. Beim ersten Start hilft es bei der Einrichtung eines neuen Accounts. Weitere SIP-Accounts können hinzugefügt werden. Ein ausführlicher Test auf netzwelt.de wird folgen.