Speicherkarten: Welche ist mein Typ?

Fazit

Es ist schwer zu sagen, welches Speicherkarten-Format das beste ist. Alle sechs Formate haben ihre Vorzüge, sind aber in vieler Hinsicht miteinander vergleichbar. Vor allem SD- und CF-Karten sind zur Zeit die Lieblinge der Kleinstgeräte-Hersteller und es zeichnet sich ab, dass beide Kartentypen lange Zeit nebeneinander existieren werden. Die anderen Formate werden über die Vorzüge der anderen Kartentypen vermutlich den kürzeren ziehen.

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So ist die SmartMedia-Card schon im Sterben begriffen. Die xD-Karte dürfte ebenfalls recht bald den Weg in die Annalen der großen Ladenhüter der Menschheitsgeschichte antreten. Einzig der MemoryStick dürfte sich behaupten können, solange Sony sich weigert, andere Speicherkarten in den eigenen Geräten einzusetzen, ein Spleen, den sich Sony als Marktführer der Unterhaltungsbranche leisten kann. Und tatsächlich: Der MemoryStick wird in allen Sony-Geräten unterstützt, die Speicherkarten nutzen, Kameras, MP3-Player, Autoradios und Videokameras. Allerdings ist das System unnötig teuer verglichen mit anderen Speicherkarten. Das könnte Sony das Genick brechen.

Am besten CF oder SD

Doch auch der User merkt sich die Vorzüge. So versuchen viele Nutzer, auf ein einziges Kartensystem zu setzen, damit sie die Karten nach belieben zwischen den Geräten tauschen können. So sind Anwender, die sich einmal mit einem Satz SD-Karten ausgestattet haben, nur noch schwer davon zu überzeugen, Geräte mit anderen Kartensystemen zu kaufen. Vom ersten Gerät geht also ein "Halo-Effekt", wie das Apple-Marketing so eine Wirkung bezeichnet, auf andere Geräte aus. Insofern könnte es für die weniger verbreiteten Kartentypen schwer werden.

Doch was ist mit den anderen? Die wenigsten von ihnen haben irgendeine Relevanz und stellen meist nichts anderes als Sonderwege einzelner Hersteller dar. Diese sterben aber als irrelevante Äste der Speicherkarten-Evolution meist aus. Eine klare Sprach sprechen in dieser Hinsicht die Verkaufszahlen: Über 65 Prozent der Verkäufe entfallen auf SD- und CF-Karten und ihre Verwandten, also MMC und Microdrive. Die anderen Kartentypen dürfen sich die restlichen 35 Prozent teilen und dieser Anteil dürfte dank des Halo-Effekts weiter schrumpfen.

Auf einen Speicherkartentyp setzen!

Man sollte also bei der Anschaffung eines Gerätes darauf achten, auf SD- oder CF-Karten zu setzen. Zum einen, weil die meisten Geräte mit diesen Kartentypen zurecht kommen, zum anderen, weil es sich um die am weitesten verbreitetsten Kartentypen handelt. So haben Hersteller, die früher die SmartMedia-Card benutzten, oft auf einen der beiden Typen umgestellt. Nur Olympus und Fuji beißen sich an ihrer xD-Karte fest. Letztendlich entscheidet aber der Kunde, wie der Kampf der Karten ausgeht.

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