Dreigestirn mit 1.600 dpi
Vergleichstest Gamer-Mäuse: Logitech MX 518, Razer Diamondback und Saitek Gaming Mouse
Mäuse, Tastaturen, Zubehör
Computerspiele sind gefragt wie nie. Das Alter des Zockers spielt dabei im Grunde keine Rolle mehr. So bekannte sich netzwelt.de gegenüber auch schon ein 51-Jähriger dazu, gelegentlich Titeln wie NFS, GTA und CS zu frönen. "Alter schützt vor Torheit nicht", mag sich jetzt der Zyniker denken: doch kann es überhaupt eine Sünde sein, dem angeborenen Spieltrieb gelegentlich nachzugeben? Bestimmt nicht, finden wir. Nachdem wir uns hiermit die Rechtfertigung für den folgenden Artikel zurecht gelegt haben, kann es auch endlich losgehen.
Gamer haben ganz spezielle Bedürfnisse. Eines der kostspieligsten ist sicherlich der mit einer sündhaft teuren Grafikkarte ausgerüstete High-End-Rechner, den mancher noch bis zum heutigen Tag bei Mami, der Bank oder dem Online-Versand abstottern muss. Ein weiterer, ebenfalls teurer Punkt, ist die Wahl des richtigen Flachbildschirms oder Röhrenmonitors. Bis hierhin ist man nicht selten 1.500 Euro losgeworden. Da sollte bei Kleinigkeiten, wie der Maus nebst passender Unterlage, erst recht nicht gespart werden.
Inhaltsverzeichnis
- Lieferumfang und Software
- Ergonomie
- Tasten
- Spieletest
- Optik
- Kabellängen und Preise
- Fazit
- Bildergalerie
- Anhang: Gewicht aktueller PC-Mäuse
- Datentabelle
Hochpräzise: drei Kabelmäuse mit 1.600 dpi
Warum muss eine Gaming-Maus ein Kabel haben? Ganz einfach deshalb, weil schnurlose Mäuse Batterien brauchen und Batterien unnötigen Ballast bedeuten. Eine Funkmaus wie die Logitech MX 1000 mit Laserabtastung wiegt mit 165 Gramm immerhin 62 mehr als der schwerste unserer verkabelten Testkandidaten. Damit Sie sich einen genauen Überblick verschaffen können, haben wir das Gewicht aktueller Funk- und Kabelmäuse in einer Tabelle gegenübergestellt. Zum Wiegen verwendeten wir eine Haushaltswaage mit einer Genauigkeit von einem Gramm.
Desto leichter die Maus, desto schneller erreicht man beim Spielen sein Ziel. Dabei können schon wenige Gramm den subjektiven Unterschied zwischen schwer oder leicht, Blindgänger oder "Headshot" ausmachen. Im folgenden Vergleichstest stellen wir den Pionier der 1.600-dpi-Klasse, die Razer Diamondback, die bereits von uns getestete Logitech MX 518, die legitime Nachfolgerin der MX 510, sowie die neue Saitek Gaming Mouse gegenüber.
Was 1.600 dpi bringen
Mit "dpi" (Punkten pro Zoll) ist hier nicht etwa die Auflösung eines Druckers gemeint, sondern die einer Maus mit optischer Abtastung. Die rot leuchtenden Sensoren auf der Unterseite dementsprechend ausgestatteter Eingabegeräte kann man sich wie eine winzige Digitalkamera vorstellen. In Sekundenbruchteilen "schießt" diese ungezählte Bilder von der Oberfläche, auf der die Maus betrieben wird. Im Innern der Maus werden diese Bilder dann miteinander verglichen und anschließend ausgewertet.
Das geht so schnell, dass der Benutzer davon nichts mitbekommt, sondern am Ende nur sieht, wie sich der Mauszeiger scheinbar verzögerungsfrei über den Bildschirm bewegt. So wie ein ausgedrucktes Foto mit einer höheren Auflösung feiner und schöner wirkt, sind mit hoch aufgelösten Mäusen besonders kleine und genaue Bewegungsabläufe möglich. Gewöhnliche Modelle kommen hier schon mit nur 400 oder 800 dpi aus. Anders unser Trio für den ambitionierten Zocker:
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