Centrino-Konkurrenz auf dem netzwelt-Prüfstand
Asus A6700K im Test: Günstiges Breitbild-Notebook mit AMD Turion64
Laptops
Schon bei ausgeschaltetem Display besticht das A6700K durch seine hochwertige Optik und Verarbeitung. Beinahe hatten wir befürchtet, Asus hätte angesichts des recht niedrigen Preises an einer der wichtigsten Stellen, der Bildqualität gespart. Glücklicherweise ist das exakte Gegenteil der Fall. Hinter Sonys Vaio-Notebooks mit X-Black-Display, wie dem Desktop-Ersatz A297XP oder dem Mittelklasse-Modell Vaio FS, muss sich das Asus A6700K bestimmt nicht verstecken.
Bildqualität: offene Münder vorprogrammiert
Wären da nicht die Spiegelungen, die auch Sony nicht in den Griff zu bekommen scheint, würde das hier verwendete LCD schon stark in Richtung perfekt tendieren. Man glaubt auf einmal Farben zu sehen, die einem der alte Röhrenmonitor oder billige Flachbildschirm vorenthalten hat. Das Bild ist strahlend hell, ohne dabei grell zu wirken. Zudem legt es einen enormen Kontrastreichtum und eine Schärfe an den Tag, die ihresgleichen sucht.
Für ein Notebook-Display sind die möglichen Sichtwinkel sehr breit und ermöglichen gleich mehreren Zuschauern den ungetrübten Blick auf den Bildschirminhalt. Daneben kann sowohl die Ausleuchtung und Schwarz-Darstellung, als auch die Farbtreue überzeugen. Die Wiedergabe von Videos wird zu einem regelrechten Genuss, den man sogar gerne auf dem heimischen Monitor erleben würde.
Asus A6700K mit AMD Turion64
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Heult, aber bellt nicht: Digitaler Wachhund
Was einem hingegen die integrierten Stereo-Lautsprecher zu Ohren tragen, klingt wiederum eindeutig nach Sparmaßnahme. Das Scheppern hält sich bei niedriger bis mittlerer Lautstärke in Grenzen, während es in Richtung Maximallautstärke immer mehr an eine Zumutung grenzt. Zudem hört sich Musik in komprimierter Form etwas weit entfernt sowie ein wenig verfälscht an. Hält man sich mit Pegel und audiophilen Ansprüchen zurück, reicht es fürs unterhaltsame Handgepäck aber allemal.
Wie schon beim von uns getesteten Subnotebook Asus W5600A reicht die integrierte Digitalkamera mit 1,3 Megapixeln für ein paar Spaßbilder vollkommen aus, taugt aber nicht für fotografische Höchstleistungen. Mit der hauseigenen Software "Video Security" lässt sich ein unbeaufsichtigtes Asus A6700K gegen unbefugte Zugriffe absichern. Sobald die Kamera eine Bewegung registriert, wird der Alarm in bester Sirenen-Manier ausgelöst. Ein digitaler Wachhund der heult, statt zu bellen.
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