Centrino-Konkurrenz auf dem netzwelt-Prüfstand
Asus A6700K im Test: Günstiges Breitbild-Notebook mit AMD Turion64
Es muss nicht immer Centrino sein: AMD schickt mit dem Turion64 sein eigenes Notebook-Pferdchen ins Rennen um die Käufergunst. Der neue Mobilprozessor tritt gegen Intels Pentium M an, der noch immer weite Teile des Laptop-Markts besetzt hält. Hier heißt es PowerNow! statt SpeedStep, 32 und 64 statt nur 32 Bit. Ein gleichermaßen üppig ausgestattetes wie preiswertes Notebook mit dem Turion64 kommt gerade von Asus, einem Hersteller den man nicht unbedingt mit besonders günstigen Preisen in Verbindung bringt.
Inhaltsverzeichnis
- 1Hochglanz und Breitbild in 15,4 Zoll
- 2Fast zu schön, um günstig zu sein
- 3Leichtmetall im Kleinen
- 4Findet Anschluss und brennt Double-Layer-DVDs
- 5Angenehmer Anschlag, rutschfestes Touchpad
- 6Mobile Jukebox braucht kein Windows
- 7Lässt sich nur beim Booten lange bitten
- 8Bildqualität: offene Münder vorprogrammiert
- 9Heult, aber bellt nicht: Digitaler Wachhund
- 10Mittelmäßig: Lautstärke und Laufzeit
Für nur 1.299 Euro bietet das A6700K einen Turion64 MT30 mit 1,6 Gigahertz und nur 25 Watt Stromverbrauch, 512 Megabyte Arbeitsspeicher sowie eine Festplatte mit 80 Gigabyte Speicherplatz. Daneben dürfte eine Nvidia GeForce Go 6200 mit 64 Megabyte eigenem Speicher unterwegs genügend Leistung für das ein oder andere Spielchen liefern. In dieser Preisklasse eher ungewöhnlich: im Gehäuse steckt sogar eine Digitalkamera.
- Optik
- Anschlüsse
- Touchpad und Tastatur
- Jukebox ohne Windows
- Display
- Klang
- Integrierte Digitalkamera
- Spiele- und Systembenchmarks
- Lautstärke und Akkulaufzeit
- Fazit
- Technische Daten
Hochglanz und Breitbild in 15,4 Zoll
Mit einem Gewicht von 2,8 Kilogramm gehört das A6700K vielleicht nicht zu den leichtesten Notebooks, wiegt aber immerhin 100 Gramm weniger als das Konkurrenzmodell Sony Vaio VS. Damit sich der recht flotte Grafikchip auch richtig austoben kann, verfügt das A6700K über ein 15,4 Zoll großes Breitbild-Display mit 1.280x800 Punkten. Ohne hochtrabende Zusatzbezeichnung scheint es auf dem Notebook-Sektor heute nicht mehr zu gehen.
Was sich bei Acer "CrystalBrite", bei Dell "TrueLife", bei HP "High Definition Bright View" und bei Sony "X-Black" schimpft, hört bei Asus auf den Namen "Color Shine". Im Klartext bedeutet das nichts anderes, als dass der verbaute Bildschirm zwecks besserer Qualität mit einer speziellen Hochglanz-Folie überzogen ist. Ob es zu mehr als einem überteuerten Schminkspiegel reicht, erfahren Sie bei uns.
Fast zu schön, um günstig zu sein
Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten. Bei der Verarbeitung ist das nicht anders. Und die lässt beim Asus A6700K keine Wünsche offen. Das gesamte Ex- und Interieur wirkt edel, hochwertig und würde selbst einem Modell der 2.000-Euro-Klasse noch gut stehen. Wir wollen kaum glauben, hier ein günstiges Einsteiger-Notebook in den Händen zu halten.
