Pilotversuch soll technische und wirtschaftliche Machbarkeit zeigen

T-Com: Wimax-Test in Bonn - breite Markteinführung nicht in Sicht

Im Labor funktioniert Wimax. Ob es auch unter realen Bedingungen funktioniert, das testet T-Com momentan in Swisttal und Sankt Augustin bei Bonn. Rund 100 Kunden in DSL-freien Gebieten bekommen so die Möglichkeit, über eine Breitbandverbindung ins Internet zu gehen.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1DSL-Alternative
  2. 2Auf dem Land und in der Stadt
  3. 3Es wird noch dauern
  4. 4Start steht in den Sternen

Der Test ist bis Ende März 2006 begrenzt. T-Com möchte damit testen, wie sich Wimax in die bestehende Breitband-Technik integrieren lässt. Außerdem geht es um die wirtschaftliche Machbarkeit, und nicht zuletzt darum, das technisch mögliche auszureizen.

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DSL-Alternative

T-Com testet Wimax nicht als Ergänzung, sondern als Alternative zu DSL. Deshalb wurden auch die beiden Standorte ausgewählt: Die Gegend um Swisstal ist eher ländlich, hier würde sich der DSL-Ausbau nicht lohnen. "Hier testen wir beispielsweise, ob und wie sich Wimax für die Versorgung einer Flächengemeinde eignet", sagt Telekom-Technik-Vorstand Roland Kittel. Die größte Entfernung zwischen Wimax-Antenne und den Kunden betrage maximal sechs Kilometer.

In Sankt Augustin, eher mit städtischem Charakter, liegt Glasfaser. DSL würde sich wahrscheinlich rechnen, ist aber technisch nicht einfach so machbar. Diese Glasfaserstrecke könne mit Wimax überbrückt werden, so Kittel. "Genau diese Fragestellung loten wir im Pilotprojekt in Sankt Augustin aus", so Kittel weiter.

Auf dem Land und in der Stadt

So muss Wimax zeigen, ob es in beiden Fällen oder nur in einem der beiden ein Ersatz für DSL sein kann, sowohl technisch als auch wirtschaftlich. Zwar fehlen noch die endgültigen Wimax-Standards, und die Regulierungsbehörde hat auch noch keine endgültige Entscheidung über Wimax und die genutzten Frequenzen gefällt.

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