Die Welt in der Hand: Google mit 3D-Navigation "Google Earth"
Sanfter Stups
Im Gegensatz zu den meisten anderen Google-Angeboten ist Google Earth ein Programm, das heruntergeladen und installiert werden muss. Das Installationspaket ist zehn MB groß und innerhalb von einer Minute installiert. Allerdings sollte man die happigen Systemvorraussetzungen beachten.
Da nicht das gesamte Kartenmaterial auf der Festplatte landet, ist eine schnelle Internet-Verbindung Pflicht, damit Google Earth Spaß macht. Dann werden die Bilder nämlich flott nachgeladen.
Gut gelungen sind vor allem die Bewegungen auf dem Globus. Drehungen, Persektivwechsel, Zoom und Bewegungen laufen weich und flüssig. Nicht gut funktioniert die Suche nach deutschen Städten. Man sollte sich also auskennen, um den gewünschten Ort auf der Karte aufstöbern zu können.
Wer Geld bezahlt, kann eine bessere Auflösung bekommen: Für 20 Dollar im Jahr gibt es eine verbesserte Version für Heimanwender, Unternehmen zahlen für die Profi-Version 400 Dollar im Jahr. Das Programm gibt es für Windows; eine Version für Mac ist laut Google geplant.
Gleiches Material
So lässt sich wohl auch erklären, dass bei den Google Maps seit neuestem auch deutsches Kartenmaterial zu finden ist. Offenbar handelt es sich um dasselbe Material, das auch bei Google Earth zum Einsatz kommt - wen wunderts.
Leider ist das Material aber teilweise schon älter: Wer in seiner Heimatstadt sucht, wird Baustellen finden, an deren Stelle schon die fertigen Gebäude stehen. So ist beispielsweise von der Münchner Allianz-Arena nur ein Metalgerippe zu sehen, obwohl das Stadion bereits seit einem Jahr eine Außenverkleidung besitzt. Google gibt auf seiner Webseite an, dass das Kartenmaterial bis zu drei Jahre alt sein kann.
