Schach dem Monitorkönig?
Sony SDM-HS95P im Test: X-Black-TFT, 12 Millisekunden, 19 Zoll
Monitore
Einstellmöglichkeiten
- Kontrast
- Helligkeit
- Automatische Justierung (analoges Eingangssignal)
- Phase, Pitch, horizontale / vertikale Bildlage
- Hintergrundbeleuchtung
- Farbtemperatur / sRGB
- Gamma (3)
- Schärfe
- OSD-Position (9)
- OSD-Sprache (10)
- Zurücksetzen
- Menü-Sperre
Große Leuchte mit hohem Kontrast
Mit seinem Kontrastreichtum stellt der Sony SDM-HS95P beinahe jeden von uns getesteten Flachbildschirm mit 19 Zoll in den Schatten. Als Betrachter hat man den Eindruck, als blicke man direkt auf die Titelseite eines Hochglanzmagazins. Das Bild wirkt absolut scharf und glasklar, die Farben sind intensiv und strahlend. Zudem können wir selbst nach intensiver Suche keinen einzigen Pixelfehler entdecken. Den Kontrast können wir getrost bis zum Anschlag aufdrehen. Die mit einem sehr hohen Wert von 450 Candela angegebene Helligkeit kaufen wir Sony ohne Nachmessen ab.
Allerdings nützen die Reserven im Alltagsbetrieb nicht allzu viel, da die Augen sonst durch eine viel zu grelle Anzeige strapaziert werden. Doch selbst bei einer Helligkeit von 55 Prozent gehört der SDM-HS95P im Vergleich zu anderen Flachbildschirmen noch zu einer der größten Leuchten. X-Black sorgt hier zwar mit für das gute Bild, aber zugleich auch für Spiegelungen. Glücklicherweise sind sie nicht so stark ausgeprägt wie auf dem Sony SDM-HS94P oder dem NEC 1970GX.
Sony SDM-HS95P
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Nicht immer hat man als Monitorbetrachter die Möglichkeit, gerade auf die Bildfläche zu sehen. Sei es, weil es die eigenen Räumlichkeiten einfach nicht zulassen, oder gerade ein gemütlicher Videoabend vor dem PC ansteht. Von oben und unten betrachtet, erweist sich der Sony SDM-HS95P selbst bei sehr flachen Winkeln immer noch als absolut sehenswert. In seitlicher Hinsicht bietet er zwar deutlich mehr Reserven als der SDM-HS94P, ist dem Eizo L778 aber wiederum in seitlicher Hinsicht stark unterlegen.
Eine zugegeben seltene Alltagssituation ist, auf einen komplett schwarzen Bildschirm zu starren. So werden jedoch Unregelmäßigkeiten in der Ausleuchtung am ehesten sichtbar. Im Großen und Ganzen liefert der Sony SDM-HS95P hier eine ansehnliche Präsentation ab. Getrübt wird der gute Schwarzwert nur durch minimal hellere Stellen am unteren und oberen rechten Rand. Hier kann der Eizo L778 wieder einmal seine Überlegenheit demonstrieren.
Spiele: Schön schnell
Zum wiederholten Male beweist ein Flachbilschirm auf unserem Prüfstand, dass ein bisheriges Manko von MVA-TFTs heute nicht mehr greift. Entsprechend beschleunigt, erweist sich die sonst eher langsame Ansteuerungstechnologie als absolut spieletauglich. Zudem wirkt jedes auf dem Sony SDM-HS95P ausprobierte Spiel gleich viel plastischer und insgesamt einfach schöner. Gegenüber dem SDM-HS94P hat er die Nase weit vorn, zumindest in qualitativer Hinsicht.
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