Schach dem Monitorkönig?
Sony SDM-HS95P im Test: X-Black-TFT, 12 Millisekunden, 19 Zoll
Monitore
In der Farbgebung "S" für Silber gefällt uns der SDM-HS95P mindestens genauso gut wie der SDM-HS95 mit einem "B" für die schwarze Kolorierung. Der 2,8 Zentimeter breite, matt-silberne Rahmen sorgt hier nicht bloß für ansehnliche Ästhetik, sondern auch für den sicheren Stand des Flachbildschirms. Zu diesem Zweck biegt sich der untere Teil sanft nach vorn. Unmittelbar zwischen Bildfläche und Rahmen befindet sich noch ein fünf Millimeter schmaler, schwarzer Rand.
Unter dem Display zeigt eine ebenfalls 2,8 Zentimeter breite, anthrazitfarbene Leiste ein verchromtes Sony-Logo sowie die hellen Beschriftungen der Bedienelemente. Lediglich der beleuchtete Einschaltknopf ist zu sehen, alle anderen Knöpfe müssen erfühlt werden. Bei genauerem Hinsehen fällt uns auf, dass die edel anmutende Leiste aus gebürstetem Aluminium zu bestehen scheint. Und tatsächlich, beim Klopfen mit einem zweckentfremdeten Kaffeelöffel erklingt ein metallisches Echo.
Kein ergonomisches Wunderwerk
Wie es sich für einen modernen Flachbildschirm gehört, verfügt der Sony SDM-HS95P sowohl über einen digitalen, als auch einen analogen Eingang. Alle Kabel lassen sich wie schon beim SDM-HS94P und SDM-HS95 unauffällig hinter einer großen Klappe verstecken. Als zweites Standbein für den Kontakt zum Schreibtisch dient neben dem Monitorrahmen selbst ein massiver Metall-Fuß. Leider lässt sich dieser lediglich um 20 Grad neigen, weitere Verstellmöglichkeiten gibt es nicht.
Sony SDM-HS95P
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Der Standfuß des SDM-HS94P lässt sich wenigstens noch um die eigene Achse drehen. Um die ergonomischen Defizite wieder auszugleichen, sollten Stuhl und Schreibtisch auf die optimale Höhe eingestellt sein. Doch darauf ist ohnehin zu achten, wenn man sich nicht später mit unangenehmen Haltungsschäden herumquälen will. Dann fällt der Blick trotz mangelnder Verstellmöglichkeiten leicht von oben auf die Bildfläche, so wie es sein sollte.
Einfache Benutzerführung
Über die gut erreichbaren Bedienelemente lässt sich der SDM-HS95P auf die eigenen Wünsche einstimmen. Vier verschiedene Anzeige-Modi sind direkt über einen Schalter mit Lampen-Symbol zugänglich. Hier hat man die Wahl zwischen den Voreinstellungen "Spiel", "Film" und "PC" und "Automatisch". Bei der letztgenannten Möglichkeit kann der Kontrast im Bildschirm-Menü nicht mehr angewählt werden, da der Monitor die Justierung mittels eines integrierten Helligkeits-Sensors übernimmt.
Fast stellt uns die Einstellung "PC" im Desktop-Betrieb unter Windows XP mit einer mad-moxx enhanced X800 Ultima zufrieden. Nur der Kontrast von 70 Prozent war uns zu niedrig, weshalb wir ihn auf den Maximalwert erhöhten. Auf die speziellen Video- und Spiele-Modi werden wir im weiteren Testverlauf noch näher eingehen. Wie wir es auch von anderen Bildschirmen kennen, fällt die Menüführung Sony-typisch sehr einfach aus und geht flugs in Fleisch und Blut über. Das On-Screen-Display beinhaltet folgende Einstellmöglichkeiten:
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