Marktanteil weiter ausgebaut

Studie: Feuerfuchs am beliebtesten in Finnland

Nach einer Studie der ADTECH AG hat der Firefox im Juni wieder Marktanteil gewonnen. Europaweit nimmt der Internetbrowser von Mozilla zehn Prozent des Marktes für sich in Anspruch. Der Internet Explorer 6.x behält mit 80 Prozent jedoch den Löwenanteil für sich. Die restlichen zehn Prozent teilen sich die anderen am Markt vertretenden Browser wie Opera, das Apple Web Kit und ältere Versionen des Internet Explorers (IE).

Die Finnen scheinen am meisten Bedarf für einen alternativen Browser zu haben, bei ihnen schafft der Feuerfuchs ganze 20 Prozent, doppelt soviel wie der Europadurchschnitt. In Deutschland nutzen immerhin 15 Prozent die Open-Source-Alternative. Auffällig ist, dass sich der Netscape Navigator ganz unten in der Statistik eingereiht hat. Er bringt es in Europa auf gerade einmal 0,6 Prozent Marktanteil.

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Netscape unbedeutend geworden

Eigentlich wollte Netscape mit dem Navigator was Mozilla derzeit mit dem Firefox versucht: Microsoft den Markt streitig machen. In einem von Microsoft dominierten Geschäft ist es nicht einfach die Masse zu erreichen. Der Firefox muss schliesslich erst irgendwoher besorgt werden, wobei der Internet Explorer auf jeden Rechner von Beginn an dabei ist. Ob der Fuchs die Cleverness besitzt, um nicht das selbe Schicksal zu erleiden wie der Navigator wird sich zeigen.

Sicher ist aber, dass der Firefox für Tumulte unter den Internet Explorer Entwicklern sorgt. Eigentlich sollte der IE 6.x der letzte Stand-Alone Browser werden. Jetzt hat man sich entschieden doch einen Nachfolger zu entwickeln. Auch das tabbed-browsing hat Microsoft vom Firefox aus Sorge Marktanteile zu verlieren übernommen.