Die letzte Meile mit der Telekom teilen

Linesharing: Teilen ist unbeliebt

Immer noch ist das rosa T übermächtig: Ihm gehören fast alle Telefonleitungen, die in die Häuser führen, die so genannte letzte Meile. Wer etwas anderes anbieten will als die Telekom, muss die letzte Meile mieten. Entweder ganz, wie es beispielsweise Arcor, Alice oder die Stadtnetzbetreiber tun, oder teilweise: Das ist dann Linesharing.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Letzte Meile mieten
  2. 2Pures DSL
  3. 3Kein Impuls für den Markt
  4. 4Bessere Leistung, gleicher Preis

Der Unterschied zum Resale-DSL besteht darin, dass die Resale-Provider nur das verkaufen können, was ihnen die Telekom zum Weiterverkauf anbietet. Sie können also keine eigene Technik anbieten, sondern können nur genau dasselbe verkaufen, was es bei der Telekom auch gibt.

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Letzte Meile mieten

Um eigene Technik anbieten zu können, müssten sie die ganze letzte Meile mieten, was Anbietern wie 1&1, AOL und freenet wohl aber nicht recht ist. Denn dann müssten sie die Miete für die letzte Meile bezahlen und würden, selbst wenn sie VoIP statt einem herkömmlichen Telefon anbieten würden, mehr Geld nehmen als bisher.

Die Kombination DSL, Flatrate und Telefonanschluss kostet momentan rund 40 Euro im Monat, wobei aber nur etwas mehr als die Hälfte auf DSL und Flatrate entfällt. Der Rest ist für den Telefonanschluss. Die Betreiber scheuen sich davor, den Kunden solch hohe Beträge in Rechnung zu stellen - sieht es doch so aus, als sei man teurer als die anderen. Kassiert aber die Telekom das Geld für den Telefonanschluss, kann man dem Rosa Riesen prima den schwarzen Peter zuschieben.

Pures DSL

Mit QSC und Broadnet gibt es zwei Provider, die die letzte Meile mieten und darauf nur DSL schalten, das Telefon ersetzen beide mit VoIP. Besonders billig ist diese Lösung aber nicht; außerdem kommen beide Provider aus der Gechäftskunden-Ecke und bieten Tarife für Privatkunden nur als "Abfallprodukt" an.