Wichtige Hintergründe für besseres Fotografieren
Digitalkamera-Technik: Blende und Belichtung
Begeisternde Fotos, Bilder, die in Erinnerung bleiben - Ziel eines jeden Fotografen. Aber was unterscheidet das gute Foto von einem Schnappschuss? Es ist der Gedanke, der hinter einem tollen Foto steht und der bewusste Einsatz der Kameratechnik. Weg von der Kamera-Automatik und hinein in den manuellen Betrieb - dann klappt's auch mit den guten Bildern.
Inhaltsverzeichnis
- 1Klappe auf, Klappe zu
- 2Viel oder wenig Licht
- 31 - 1,4 - 2 - 2,8 - 4 - 5,6 - 8 - 11 - 16 - 22 - 32
- 4Die geraden Blendenwerte auf einen Blick (Zwischenwerte nicht aufgeführt)
- 5Das Zusammenspiel verstehen
Beim Blick in die Tageszeitung fällt auf, dass die Fotos zu den jeweiligen Artikeln in der Regel die Intention des Textes unterstützen. Die Bilder transportieren Informationen, Emotionen und Stimmungen. Die Fotos sind von Profis gemacht, die die Werkzeuge der Fotografie, die Blende, die Verschlusszeit und die Lichtempfindlichkeit des Films/Sensors, gezielt einsetzen. Wer das Zusammenspiel von Blende und Verschlusszeit versteht, kann klasse Fotos mit ähnlicher Wirkung machen.
Klappe auf, Klappe zu
Der Verschluss einer Digitalkamera regelt die Belichtungsdauer des Sensors. Ist er geöffnet, fällt Licht auf den Sensor, ist er geschlossen, dringt kein Licht durch. Die Verschlusszeit gibt an, wie lange der Sensor belichtet wird. In der Regel wird diese als Sekundenbruchteil angegeben. Zeigt die Kamera 1.000 für die Verschlusszeit an, dann ist eine Zeit von 1/1000 Sekunde gewählt. Eine Belichtungszeit kürzer als ein Augenzwinkern. Lange Verschlusszeiten sind mit einem Zeichen vor dem Zeitwert gekennzeichnet: '5 oder "5 steht für ganze fünf Sekunden Belichtungszeit, der Verschluss ist lange geöffnet. Die Verschlusszeiten sind in Belichtungsstufen unterteilt, die jeweils die doppelte Menge bei Erhöhung und die halbe Menge an Licht bei Verringerung um eine Belichtungsstufe auf den Sensor wirken lassen.
Eine kurze Verschlusszeit bildet ein bewegtes Objekt scharf ab, eine lange Verschlusszeit lässt Bewegungen verschwimmen, das Foto wirkt unscharf. Der Verschluss muss für ein richtig belichtetes Foto so lange offen bleiben, bis der Sensor ausreichend Licht erhalten hat. Gerade in lichtschwachen Situationen (Abendstimmung, Hallensport, Partyatmosphere) ergibt sich das Problem, dass der Verschluss aufgrund des wenigen Lichts lange geöffnet sein muss. Eine lange Verschlusszeit führt ohne die Verwendung eines Stativs zu Verwacklungsunschärfen. Daher ist für das Fotografieren aus der Hand die Verschlusszeit möglichst kurz zu halten, wenn Unschärfe vermieden werden soll.
Deutlich ist die Wirkung einer längeren Verschlusszeit zu sehen: Die Wassertropfen wirken weicher, das Wasser scheint zu fließen (links). Die kürzere Verschlusszeit (rechts) bildet jeden Tropfen einzeln scharf ab, die Szene wird "eingefroren".

"Mensch, wie hast du dieses Foto nur gemacht?", bekommen Fotografen häufiger zu hören, vor allem wenn die eigenen Fotos richtig gut sind. Gerade in der Digitalfotografie kann sich aber niemand merken, welche Aufnahmeeinstellungen er für jedes Foto benutzt hat. Ein kleines Programm namens Exifer kann hier Abhilfe schaffen: einfach ein Bild auswählen und sofort Bescheid wissen, welche Verschlusszeit, welche Blende oder welche ISO-Empfindlichkeit eingestellt war.
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Hallo Namenlos, unter www.netzwelt.de/foto/index.html finden Sie ein wenig weiter unten auf der Seite eine Übersicht zum gesamten Hintergrundwissen, das netzwelt anbietet. ...
Es ist nur ein Punkt von einem Ganzen. Wenn Ihr es richtig machen wollt dann mit einer ganze Serie