Alienware Sentia im Test: Leistungsstarkes Mini-Notebook

Linux sei Dank: Videos und Musik ohne Windows

Von der reinen Systemleistung her, auf die es im Alltagsbetrieb letztendlich ankommt, erweist sich das Alienware Sentia im Vergleich zum Asus W5600A wiederum als das schnellere Subnotebook. Die Konkurrenz geht lediglich bei PCMark und Sandras RAM-Benchmark etwas flotter zu Werke. In allen anderen Testläufen gewinnt das Alienware Sentia mit knappem Vorsprung. Die Festplatte des Alienware Sentia arbeitet sogar deutlich schneller als die des Asus W5600A, ein Verdienst der sehr hohen Umdrehungszahl.

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Laut Alienware kann das Sentia Audio- und Videodateien von CD, DVD oder Festplatte abspielen, ohne dass Windows dafür hochgefahren werden muss. Zu diesem Zweck liegt dem Subnotebook eine Linux-Version von CyberLinks PowerCinema bei. Um die Jukebox-Funktion nutzen zu können, sollte man zuerst PowerCinema, und erst anschließend Windows installieren. Bei ausgeschaltetem Gerät wird der "PowerCinema"-Modus über die "P"-Taste neben dem Einschaltknopf aktiviert. In diesem Zustand soll dem Subnotebook erst nach 11 Stunden die Puste ausgehen.

Laufzeit und Lautstärke: Leise auf Knopfdruck

Diese zwar wünschenswerte, aber für einen Standard-Akku utopische Laufzeit, erreichen wir im Windows-Betrieb natürlich nicht. Nach dem Ziehen des Netzsteckers schaltet das Alienware Sentia immerhin erst nach dreieinhalb Stunden ab - im Hinblick auf die portable Auslegung eines Subnotebooks ein eher mittelmäßiger Wert. Beinahe hätten wir dem Alienware Sentia eine schlechte Bewertung in Sachen Lautstärke aufgedrückt.

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Irgendwo in der Mitte des Testverlaufs fiel uns endlich auf, dass der "P"-Knopf ja noch eine zweite Aufgabe erfüllt. Unter Windows lässt sich damit der Geräuschpegel auf ein angenehm leises Niveau absenken. Dann hört man je nach Belastung nur noch den säuselnden Prozessorlüfter oder das Pfeifen der hochdrehenden Festplatte. Ohne Druck aufs Knöpfchen kann das Sentia bei voller Belastung allerdings sehr laut werden und verhält sich auch im Normalbetrieb etwas aufdringlich.

Konfigurierbare Vernunft

Wäre da nicht der hohe Preis, - die uns vorliegende Konfiguration schlägt mit mehr als 2.400 Euro zu Buche - man könnte man das Sentia getrost als einen der vernünftigsten Rechner aus dem Hause Alienware bezeichnen. Doch zum Glück lässt sich das Subnotebook weitgehend frei konfigurieren. Allein durch die Wahl immer noch ausreichend schneller Komponenten wie einen 1,6-Gigahertz-Prozessor oder nur 512 statt 1.024 Megabyte Arbeitsspeicher, lassen sich satte 631 Euro einsparen.

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