Alienware Sentia im Test: Leistungsstarkes Mini-Notebook

Schnell einsatzbereit

Gerade mal 25 Sekunden vergehen, bis uns der Willkommens-Bildschirm von Windows XP Professional entgegenstrahlt. Die Schnelligkeit des Alienware Sentia bleibt auch im Alltag erhalten, sodass wir in keiner Situation besonders lange Wartezeiten absitzen müssen. Weiter verwunderlich ist die hohe Geschwindigkeit jedoch nicht, vielmehr ist sie ein Produkt der hier verbauten High-End-Komponenten.

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Für die gebotene und mehr als ausreichende Leistung sind ein Intel Pentium M 755 mit zwei Gigahertz, ein Gigabyte DDR-Speicher sowie eine flotte Festplatte mit satten 7.200 Umdrehungen pro Minute verantwortlich. Selbst die Magnetspeicher viel größerer Notebooks bringen es im Regelfall nur auf 5.400 oder gar 4.200 Touren.

Videotaugliches Bild, mieser Klang

Auf den ersten Blick besticht das Display des Alienware Sentia mit einem scharfen, hellen und kontrastreichen Bild. Wegen der Hochglanz-Beschichtung bleiben Reflexionen leider nicht aus, was leider keinen Einzelfall darstellt. Gegen Veränderungen des Blickwinkels verhält es sich jedoch sehr intolerant. Je nachdem, ob man von zu weit unten oder oben darauf blickt, wird die Darstellung schnell zu dunkel oder zu grell. Von links und rechts sind da schon deutlich breitere Einblicke möglich.

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Bei einem komplett schwarzen Bild fällt uns weiterhin auf, dass die Ausleuchtung des Displays im unteren Bereich stark nachlässt, wenn der Sichtwinkel nicht stimmt. Wählen wir aber nun die Position mit der gleichmäßigsten Ausleuchtung, so hat dies wiederum ein zu dunkles Bild zur Folge. Wie beim Sony S4M tendiert Rot auf dem Alienware Sentia leicht in Richtung Rosa. Videos wirken dennoch sehr ansehnlich, sollten klanglich aber besser vom Kopfhörer begleitet werden.

Unsere Erfahrungs-Regel "Je kleiner das Notebook, desto schlechter der Klang", bestätigt sich im konkreten Fall abermals. Beim Abspielen komprimierter Videos kann man mit dem gebotenen Sound noch leben, sofern man seine Ansprüche gehörig nach unten korrigiert. Spätestens wenn es musikalisch wird, hört der Spaß endgültig auf. Selbst eine MP3-Datei mit 192 Kilobit pro Sekunde kracht und scheppert schon bei niedrigen Lautstärken, was das Zeug hält. Wie so oft liegt es nicht an der Soundkarte, sondern an den integrierten Lautsprechern.

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