VoIP als "Killerapplikation"?
Kabel-Fusion: iesy kauft ish und bleibt klein - keine DSL-Alternative in Sicht?
Der hessische Kabelbetreiber iesy hat sein nordrhein-westfälisches Pendant ish übernommen. Dennoch sieht es nicht so aus, als könnte dadurch eine großflächige Konkurrenz zu DSL entstehen.
Inhaltsverzeichnis
- 1Keine Konkurrenz für DSL
- 2VoIP als Ausweg?
- 3Konkurrenz von Satellit und DVB-T
- 4Wieder die letzten: Die Landeier
Zwar sind nach Angaben von iesy 20 Prozent des gemeinsamen Netzes Internet-fähig, beide Unternehmen bedienen zusammen jedoch nur 25.000 Kunden. Zum Vergleich: GMX, erst seit einem guten Jahr im Geschäft mit DSL-Anschlüssen, kommt bereits auf 200.000 Kunden.
Keine Konkurrenz für DSL
Schon nach der geplatzten Kabelfusion von Kabel Deutschland, KabelBW, ish und iesy Ende 2004 legten die Beteiligten ihre Pläne für den Ausbau des Kabel-Internetzugangs auf Eis. Zwar hat sich iesy zur Übernahme frisches Geld besorgt, eine echte Konkurrenz zu DSL wird aber auch damit nicht entstehen.
Vor allem der Preisverfall bei den Zugangstarifen macht es den Kabelbetreibern schwer, ein attraktives Alternativangebot zu machen. Dabei geben sie sich mit interessanten Staffelungen und variablen Bandbreiten alle Mühe, Kunden zu überzeugen.
VoIP als Ausweg?
Vor allem VoIP könnte eine gute Lösung sein. Denn wer Internet über Kabel hat, braucht dann keinen Telefonanschluss mehr und kann sich die Telefongrundgebühr sparen. Denn bei Anbietern wie sipgate ist der VoIP-Service frei von Grundgebühren. Kabel Deutschland hat jedoch gerade erst begonnen, VoIP zu vermarkten.

Im Moment in aller Munde: Über das Internet telefonieren per VoIP. Sagenhafte Sparmöglichkeiten, einfach zu bedienen, keine Investitionen nötig - was ist dran an den Versprechungen der Anbieter? Alles rund um den Voice-over-IP-Einsteig finden Sie in diesem zweiteiligen Einsteiger-Guide.




