Wieviel Wahrheit steckt in der Pravda
Russland: Schulkind spielt sich zu Tode
Gaming
Im russischen Ekaterinburg ist ein 12-Jähriger an den Folgen übermäßigen PC-Spielekonsums gestorben, zu diesem Schluss kamen jedenfalls Mediziner. Nachdem der Junge in einem Computerclub - wohl nicht zum ersten Mal - zwölf Stunden ununterbrochen gespielt hatte, verhielt er sich zu Hause so merkwürdig, dass ihn seine Mutter ins Krankenhaus einliefern ließ.
Eineinhalb Monate hatte der Junge dort zugebracht, bis er letzte Woche an den Folgen eines Schlaganfalls starb. Laut Autopsiebericht sei das Gehirn des Jungen schwer geschädigt gewesen.
Problem betrifft Ost und West
Soziologische Studien sollen offenbart haben, dass in Russland bis zu 80 Prozent aller Schulkinder zwischen 12 und 13 Jahren spielsüchtig sind. Oft säßen die Kids tagelang vor dem Computer, ohne auf ihre Ernährung zu achten oder Pausen einzulegen. Im Westen, so die Online-Ausgabe der Pravda, sei diese Form der Sucht unter Minderjährigen inzwischen ähnlich verbreitet wie Drogen- oder Alkoholmissbrauch.
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