Wie Versatel mit schnellen Zugängen den Markt aufmischt
Versatel: Der Holländer in Deutschland
DSL-Tarife & -Provider
DSL gibt es in den Bandbreiten 2, 4 und 6 Mbit - T-Com und deren Reseller folgen erst im Juli mit DSL 6000. In Berlin bietet Versatel noch die erwähnten 16 MBit an; außerdem gibt es noch einen 12-MBit-Anschluss. Dabei fasst Versatel die Kosten immer schön zusammen; ISDN und Internet werden zu einem Komplettpreis abgerechnet.
Versatel appelliert mit seinen Preisen und der dafür gebotenen Leistung an den Geiz und die Spoilergeilheit der Deutschen: Billig und trotzdem voll fett. Denn die Versatel-Zugänge können sich sehen lassen - andere Komplettanbieter wie Arcor oder die meisten Stadtnetzbetreiber sehen dagegen ziemlich alt aus.
Big Brother ist im Haus
Doch trotz der guten Zugänge hört man von Versatel eher in den Finanznachrichten. Gerade scheiterte eine Fusion mit der belgischen Belgacom. Medienmogul und "Big-Brother"-Erfinder John de Mol wollte zusammen mit einer Kapitalgesellschaft ein großes Medienhaus gründen.
Ebenso wie Alice gehört Versatel zu den Providern, die in Zukunft noch von sich reden machen werden. Denn das Ziel ist klar: Arcor und Alice sind die Hauptkonkurrenten. Den größten Full-Service-Provider wird Versatel aber nicht so schnell einholen: T-Com wird noch lange die Nummer Eins blieben.
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