Wie Versatel mit schnellen Zugängen den Markt aufmischt
Versatel: Der Holländer in Deutschland
Lars Gurow
Stadtnetzbetreiber gibt es viele, jede mittelgroße Stadt hat einen. Wenn aber ein starker internationaler Partner einsteigt, wird aus einem kleinen Betreiber schnell ein großer. Oder es kommt einer und kauft viele kleine, dann ist es Versatel.
Versatel kommt eigentlich aus den Niederlanden und begann die Einkaufstour in Deutschland 1999 mit dem Kauf von VEW Telnet in Dortmund. Danach kamen KomTel in Flensburg, tesion in Stuttgart, CompleTel in München und BerliKomm in Berlin. Damit ist Versatel zwar nicht überall in Deutschland, zumindest aber gut verteilt präsent.
Die ersten mit ADSL2+
So richtig auffällig wurde Versatel mit dem ersten deutschen ADSL2+-Angebot Anfang Mai 2005. In Berlin bietet Versatel seitdem einen 16-MBit-DSL-Zugang zu bezahlbaren Konditionen an. Ansonsten ist Versatel ein ähnlicher Vollsortimentler wie Arcor oder Alice.
Denn auch Versatel mietet die letzte Meile von der Telekom und realisiert darüber das eigene Angebot. Dazu gehört das Standard-Paket mit ISDN-Anschluss, DSL-Anschluss, Flatrate und Hardware. Dabei kleckert Versatel nicht:
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