Creatives Chef testet persönlich einen seiner Schützlinge
Im Garten von Feldwebel Hoo: Zen Micro im Test
Willkommen im Garten von Feldwebel Sim Wong Hoo, seines Zeichens oberster Oberst bei Creative. Hoo hat einen teuflischen Plan. Mit einer ganzen Armada von MP3-Playern will er Apple, seinem erklärten Lieblingsfeind Nummer Eins, den Garaus machen. In seinem Kellerlabor werkelt Hoo daher jeden Abend fleißig nach dem Essen an seiner Kriegsmaschinerie. Sein bestes Pferd im Stall, der Creative Zen Micro, ist gerade frisch vom Labortisch gefallen, und muss nun im Freien unter Beweis stellen, dass er dem iPod Mini die Stirn bieten kann.
Stillgestanden! Wen haben wir denn da? Name: Zen Micro, Sir. Maße? Fünf Gigabyte große Festplatte, 51 x 84 x 19 Millimeter, bei einem Gewicht von federleichten 108 Gramm, Sir. Was hier federleicht ist und was nicht, bestimme immer noch ich. Hose runter, umdrehen, ich werde sie jetzt so auseinander nehmen, dass selbst ihre Mutter sie nicht wieder erkennt.
Was haben sie denn da für ein türkisfarbenes Kleidchen an - sind sie etwa ein Mädchen, Zen?
Nein, Sir, nein. Mir war nur gerade heute türkis zumute. Insgesamt habe ich noch neun weitere Outfits in verschiedenen Farben im Spind hängen. Nur die Rückseite ist immer weiß.
Verdächtig weiß würde ich sagen. Das hat ihnen doch der Feind geflüstert. Weiß, Weiß - überall dieses Weiß. Scheint, als ob sich die ganze Menschheit auf diese Farbe eingeschossen hätte. Nennen sie sich doch gleich iZen. Und ihre Oberseite erst, wo ist ihr Helm junger Mann? Wollen sie das Dreck und Schmutz in ihre Mini-USB-Schnittstelle gelangt?
Zen Micro
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