Desktop-Ersatz mit 3 GHz
Notebook-PC im Test: HP Pavilion zd8155EA mit neuem Pentium 4
Laptops
Eine runde Sache
Oft und gerade bei Notebooks spielt die Optik eine große Rolle. Mit diesem Desktop-Ersatz zeigt man gerne, was man hat. Die Form ist schlicht, aber schön. Viele Rundungen sorgen für ästhetischen Schwung, die Kombination von mattem Silber außen und Schwarz innen sorgt für einen stimmigen Kontrast. Das Touchpad in Gehäusefarbe hebt sich vom dunklen Innenraum ab und ist mit einem breiten Scroll-Balken versehen. Im Gegensatz zu Dell hat HP keinen Platz verschenkt und seinem Desktop-Ersatz einen vollwertigen Nummernblock spendiert. Wie die Tastatur vermittelt dieser ein angenehmes, wertiges Anschlagsgefühl.
Wofür das schicke schwarze Lochblech an der Vorderseite dient, zeigt ein kleiner Schriftzug am linken Rand. Darüber teilen sich die integrierten harman/kardon-Lautsprecher der Außenwelt mit, auf deren Klang wir schon jetzt mächtig gespannt sind. Ohne HP unterstellen zu wollen, sich bei der japanischen Konkurrenz bedient zu haben, glauben wir beim Pavilion zd8155EA eine entfernte Ähnlichkeit zu Sonys großen Vaio-Notebooks wie dem A297XP zu erkennen.
Anschlussfreude nur mittelgroß geschrieben
Wenn wir das Pavilion zd8155EA mit aktuellen Notebook-PCs wie dem Alienware S-4m 7700 und dem Dell Inspiron 9300 vergleichen, wissen wir sofort, wo HP gespart hat - bei der Anschlussfreude. Als wirklich kontaktarm kann man das zd8155EA mit vier USB-Anschlüssen, FireWire und S-Video zwar nicht bezeichnen, doch die beiden Vergleichsmodelle haben hier deutlich mehr zu bieten. Allerdings kosten diese auch eine ganze Stange mehr Geld, jedenfalls in den von uns getesteten Konfigurationen.
HP Pavilion zd8155EA
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.An den analogen VGA-Anschluss lassen sich die meisten modernen Flachbildschirme zwar ohne sichtbaren Qualitätsverlust anschließen, ein zusätzlicher DVI-Ausgang wäre aber schöner gewesen. Weitere Anschlüsse für Ethernet-Netzwerke, Modem, Kopfhörer, Mikrofon, PCMCIA-Erweiterungskarten und Dockingstation gehören zum üblichen Standardrepertoire heutiger Notebooks. Was definitiv nicht dazu gehört, ist ein Steckplatz für ExpressCard/54. Das neue Format soll künftig den gängigen PCMCIA-Standard ablösen; entsprechende Karten kommen mit gerade mal der Hälfte des Platzes aus.
Hochglänzende Vorstellung
Beim Einschalten des HP Pavilion zd8155EA leuchten uns insgesamt gleich zehn blaue LEDs entgegen. Drei davon informieren auf einem schmalen Display über den aktuellen Betriebsstatus des Notebooks, die anderen tummeln sich auf zahlreichen Schaltern. Mit diesen lässt sich die Lautstärke regeln, ein vorher festgelegtes Programm starten und Bluetooth, WLAN, das Touchpad sowie das Notebook selbst ein- und ausschalten. Unser Hauptaugenmerk gilt an dieser Stelle jedoch dem hochwertigen Display.
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