Multimedia-PDA wird zur Steuerzentrale im Wohnzimmer
Herr der Medien: HP iPAQ rx3715 im Test
Aber hallo: Sie glauben als PDA-Nutzer müssten Sie zwanghaft Anzug tragen, hurtig von Meeting zu Meeting eilen, und wichtige Verträge beim Sushi-Essen per Handschlag besiegeln? Entschuldigung, aber Sie sind auf dem Holzweg. Hewlett Packard zeigt mit dem iPAQ rx3715 wieviel Multimedia mit einem Organizer möglich ist.
Inhaltsverzeichnis
- 1Ohne Schlips und Kragen: PDAs erobern das Wohnzimmer
- 2Software: Mit iPAQ Mobile Media nahezu alles fernsteuern
- 3Ab in die Tonne: Wer einen iPAQ hat, braucht keine Fernbedienung mehr
- 4Kein Multimedia ohne Kameralinse
- 5Fazit
Die Unterschiede zu einem klassischen PDA, etwa dem ebenfalls von uns getesteten iPAQ hx2750, kann man auf den ersten Blick ausmachen. Der rx3715 wirkt ein gutes Stück gediegener, insgesamt vorzeigbarer. Schon die vorderen Hardwaretasten machen klar wo der Testkandidat einzuordnen ist. Statt Drücker für Kalender, Notizblock und Aufgaben, sind die Tasten auf der Vorderseite für den Mediaplayer, eigene Bilder und die Fernbedienung vorprogrammiert.
Auf der Rückseite geht es in diesem Stil weiter. Über dem austauschbaren Energiespender sitzt eine kleine Kameralinse. Diese löst mit maximal 1,2 Millionen Pixel auf, und soll für Schnappschüsse und Videoclips taugen.
Ohne Schlips und Kragen: PDAs erobern das Wohnzimmer
Die Verarbeitung ist ordentlich. Alles sitzt am richtigen Platz, allein der zentrale Vier-Wege-Joystick macht einen eher billigen Eindruck. Abmaße von 7,1 x 1,6 x 11,4 Zentimeter, bei einem Gewicht von betriebsfertigen 158 Gramm, machen den iPAQ tauglich für die Hosentasche.
Für Rechenleistung sorgt im Falle des rx3715 ein 400 Megahertz schneller Prozessor von Samsung. Unterstützt wird er durch insgesamt 192 Megabyte an Arbeitsspeicher. Hiervon stehen maximal 152 Megabyte dem Nutzer frei zur Verfügung. Wer das für zu knapp bemessen hält, kann an der Oberseite für Speichernachschub in Form von SD-Karten sorgen.
