Schnelle Hilfe mit PGPDecoder
Sicherheit: Datenkidnapping - Schnelle Hilfe, kostenlos
Datenkidnapping ist eine massive Bedrohung im Web. Mittels einem Trojaner werden heimlich persönliche Daten auf der Festplatte verschlüsselt. Beim Versuch, auf die Daten zuzugreifen erhält der User nur eine kryptische Meldung, er möge doch bitte den Freischalt-Schlüssel kaufen. Dumm, doch kein Beinbruch: Hilfe naht!
Leser Björn F. las den Netzwelt-Artikel über Datenkidnapping und entsann sich seiner eigenen Erfahrungen. Auch er war Opfer einer Kidnapping-Attacke geworden: "Ich konnte die verschlüsselten Dateien ohne Probleme wieder entschlüsseln", so Björn in seiner Mail.
Erfahrungen mit PGPCoder.A
Seine Erfahrungen betreffen den Trojaner PGPCoder.A. Der Schädling codiert die Dateien auf jeder angeschlossenen Festplatte und sogar im Netzwerk mit einem PGP-Schlüssel. Der ist derart stark, dass es nur schwer möglich ist, die Dateien mit Brute-Force-Methoden freizugeben. Doch es gibt andere Wege, die Daten wieder frei zu geben.
Da PGPCoder.A die Daten verschlüsselt, damit der Anwender den Schlüssel kauft, ist genau hier die Schwachstelle des Trojaners: Jeder Schlüssel passt nur auf das passende Schloss. Im Klartext bedeutet das, dass der Trojaner immer nach dem gleichen Strickmuster verschlüsselt. Und die ist im Sourcecode zu finden. Entsprechend einfach ist es, ein Entschlüsselungsprogramm zu stricken.
Weitere Informationen
Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Verschlüsselung hier.
