Verkauf des analogen Tonträgers bricht langsam aber sicher ein
MP3-Hardware: Der langsame Tod der Audiokassette
Lange wird es sie nicht mehr geben, die Kassette, also ist es Zeit für einen verfrühten Nachruf. Bevor CDs und MP3-Downloads an der Tagesordnung waren gab es zu ihr keine Alternative. Und eigentlich ist sie auch heutzutage aus vielen Autoradios kaum mehr wegzudenken. Dennoch wird sie sterben und nur noch Liebhabern dauerhaft in Erinnerung bleiben.
Laut BBC gehen in Großbritannien pro Jahr nur noch 900.000 Aufnahmen in Kassetten-Form über den Ladentisch. Zum Vergleich: 1989 waren es noch über 83 Millionen Stück. In der goldenen Ära des Walkmans von Sony, Mitte der 80er Jahre, machte der sympathische Tonträger damit über 54 Prozent am Gesamtumsatz der Musikwirtschaft aus.
Immer das alte Lied
Schon damals galt es als "unschick" sich in seinem Tape-Deck von Aiwa oder Kenwood Kopien von Original-Kassetten anzufertigen. Und schon damals bezeichnete die Musikindustrie dies als "Tod der Musik". Die Technik wurde übrigens von Philips Anfang der 60er Jahre patentiert.

Doch trotz aller Nostalgie - werden wir wirklich Dinge wie Bandsalat und miese Klangqualität vermissen, oder haben wir uns nicht doch an Zufallsgenerator, Wiedergabelisten und schicke MP3-Player gewöhnt?
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Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir folgende redaktionelle Übersichten erstellt: MP3-Player und Sony Walkman.
