Der große Odeo-Test - Teil 1
Flexible Download-Reihenfolge
Angenehm dagegen: Odeo setzt für das Sortieren der Shows auf Tags, so dass sich auch Sendungen zu eher esoterischen Themen leicht finden lassen. Jede Show lässt sich direkt über die Website abonnieren. Das mühsame Kopieren ellenlanger Feed-Adressen entfällt damit. Wer sich nicht gleich ewig binden will, kann auch ganz einfach einzelne Shows zum Download vormerken.
Abos und Downloads lassen sich über einen eigenen Sync-Bereich der Website verwalten. Dort ist es möglich, die Reihenfolge der vorgemerkten Downloads zu ändern - besonders praktisch, wenn man sehr viele Feeds abonniert hat. Außerdem können Feeds problemlos abbestellt und einzelne Downloads gelöscht werden. Schließlich bietet Odeo auch eine Liste aller bereits heruntergeladenen Shows an, mit der sich Shows ganz einfach im Nachhinein abonnieren oder kommentieren lassen.
Das Fazit
Odeo will seinen Nutzern bald auch Hosting- und Aufnahmemöglichkeiten für eigene Shows bieten. So soll man beispielsweise ganze Podcasts über sein Telefon einsprechen können. Davon ist bisher allerdings noch nichts zu sehen, die entsprechenden Bereiche sind noch nicht freigeschaltet.
Trotzdem macht Odeo schon einen ganz interessanten Eindruck. Shows vorhören, einzelne Beiträge herunterladen und die Reihenfolge der Downloads verändern - das sind Features, die man bei klassischer Podcasting-Software oft schmerzlich vermisst. Es bleibt allerdings fraglich, ob derartige Nutzfaktoren ausreichen, um Odeo von iTunes und anderen noch kommenden Podcasting-Größen abzusetzen. Derzeit scheint Odeo eher als Teil eines größeren Web-Angebots Sinn zu machen - und nicht so sehr als eigene Plattform.
