Podcasting-Plattform des Blogger-Gründers im Test
Der große Odeo-Test - Teil 1
Podcasting
Blogger-Gründer Evan Williams will die Welt des Podcasting mit einer Web-Plattform namens Odeo erobern. Odeo soll Nutzern Zugriff auf Podcast-Abos geben und gleichzeitig das einfache Produzieren eigener Sendungen ermöglichen. Der jetzt gestartete Beta-Test konzentriert sich noch ganz auf Funktionen für Zuhörer. Wir haben uns das Angebot trotzdem schon mal angeschaut.
Odeo will für Podcasting sein, was Blogger.com für die Welt der Weblogs war - eine einfache Plattform, die einen Trend zum Massenphänomen machen kann. Odeo kombiniert dazu ein umfangreiches Web-Angebot mit einem eigenen Podcasting-Client namens Syncr.
Die Software gibt es bereits für Windows und Macs. Nutzer können sie direkt beim Anmelden für einen neuen Odeo-Account herunterladen. Nach der Installation hält sich der Syncr dezent im Hintergrund. Ein einziger Button erlaubt das Herunterladen abonnierter Podcasts. Eine von iPodder und Co. bekannte Liste der abonnierten Podcasts und der verfügbaren Downloads sucht man vergebens - all diese Dinge werden bei Odeo über den Webbrowser gesteuert. Wer will, kann Odeo jedoch auch mit seiner gewohnten Podcast-Software nutzen.
Klingt wie Mickey Mouse
Im Zentrum von Odeos Web-Angebot steht ein Podcast-Verzeichnis, das zum Rumstöbern einlädt. Jede Show lässt sich über einen Flash-Player direkt im Browser anspielen. Dummerweise kann der Player nur mit Standard-Sampling-Raten umgehen. Die gesamten BBC-Podcasts hören sich damit an wie von Mickey Mouse persönlich eingesprochen.
Odeo
Odeo-TestLinks zum Artikel
- iTunes wird Podcasting unterstützen
- Netzwelt.de-Podcast vom 17. Juni 2005
- Odeo
- Podcasts erreichen Millionen-Publikum
- MP3 Player
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