VCD, SVCD & Co.: Wichtige Disc-Formate erklärt

DVD - Digital Versatile oder Video Disc

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Die DVD ist eine Weiterentwicklung der Compact Disc und somit ein ganz neues Medium, geschaffen um Film mit umfangreichen Extras auf eine Scheibe zu bekommen. Die Kapazität ist mit mindestens 4,7 GByte erheblich größer als die einer CD mit 700 MByte und speichert rund fünf Stunden Videofilm.

Erst hiess die neue Scheibe Digital Video Disc, bis man sich dazu einigen konnte, dass die Disc auch als Massenspeicher für die Computerindustrie nützlich war. So wurde aus Video - Versatile (Vielseitig). Der Siegeszug konnte beginnen, mit der Unterstützung der Filmindustrie schaffte es die DVD ganz nach oben und löste bereits 2001 die VHS in den verkaufszahlen ab.

Grösster Vorteil gegenüber VCD und Konsorten ist der Speicherplatz, variable Bitraten oder schlechter Ton für längere Laufzeiten waren nicht nötig. Neben dem Film in MPEG2 mit fester Datenrate von rund 9 Mbit/s passen jetzt auch noch drei verschiedene Sprachen und zehn Untertitel auf die Scheibe. Die Auflösung von 720 x 576 Pixeln sorgt für scharfe Bilder, die nie an Qualität verlieren. Auch für den Ton bleibt genügend Platz, MPEG2, DTS oder Dolby Digital komplettieren das Angebot der DVD.