VCD, SVCD & Co.: Wichtige Disc-Formate erklärt
KVCD / TVCD / AVCD
Die KVCD verwendet das selbe Prinzip, wie die MVCD. KVCD nutzt jedoch neben dem MPEG1 Signal auch die Möglichkeiten von MPEG2 und kommt so auf eine unglaubliche Laufzeit von bis zu 180 Minuten. Neben der MVCD und der KVCD finden sich noch andere Formate wie TVCD und AVCD, die aber alle auf dem Prinzip der variablen Bitrate basieren.
Es ist nicht ganz geklärt wer den ersten Codec entwickelte, doch die große Konkurrenz sorgt für rasante Entwicklungen. Eines bleib jedoch jedem dieser Formate, sie sind nicht standardkonform und dürfen auch nicht als VCD gebrannt werden.
XVCD - eXtended Video Compact Disc
XSVCD - eXtended Super Video Compact Disc
Diese Erweiterungen der VCD, beziehungsweise der SVCD sind einfach zu beschreiben, denn die einzige Änderung liegt in der Datenrate und wie es der Name erahnen lässt wurden sie vergrößert. Die XVCD verdreifacht ihre Bitrate von 1,1 Mbit/s auf 3,5 Mbit/s. Bei der XSVCD ist der Faktor noch ein bisschen höher, sie steigert sich von 2,5 Mbit/s auf 9,8 Mbit/s.
Einziges Ziel dieser Steigerung ist eine Verbesserung der Bildqualität, was auch deutlich zu erkennen ist. Natürlich wird die Laufzeit durch die höhere Datenrate eingeschränkt. Auf eine VCD passen als XVCD gerade noch 25 Minuten Video. XSVCD fassen noch ein bisschen weniger Film.
