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19.06.2005
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Unterschiede zwischen den Formaten

VCD, SVCD & Co.: Wichtige Disc-Formate erklärt

DVD-Hardware und Medien

SVCD - Super Video Compact Disc

Aus dem VCD-Standard entwickelte sich später die SVCD, die hauptsächliche Änderung liegt in der Bildqualität. Diese ist zwar variabel und kann stufenweise eingestellt werden um den Platz besser nutzbar zu machen, doch wenn man den Vorteil der SVCD nutzen möchte sollte die Auflösung bei 480x576 Bildpunkten liegen, im Gegensatz zu 352 × 288 Pixeln bei der VCD. Daraus ergibt sich eine fast doppelt so große Datenrate von 2.6 Mbit/s. Als Videoformat wird statt MPEG1 nun auch MPEG2 verwendet, genau wie bei der DVD.

Durch die erhöhte Datenrate ergibt sich auch eine kürzere Laufzeit, auf eine CD passen im SVCD Format zwischen 35 und 55 Minuten. Es würden theoretisch auch 90 Minuten passen, die Bildqualität würde dann jedoch wieder unter VHS-Niveau rutschen.

Weiterer Vorteil der SVCD ist, dass auch Platz für vier Untertitel und insgesamt drei Tonspuren bereitgestellt wird. Diese sogenannten Metadaten verbrauchen, soweit verwendet, natürlich Speicherplatz der auf Kosten der Laufzeit geht. Lieber drei als zwei CDs verwenden und nicht die bessere Bildqualität wieder herunterrechnen.

MVCD- Mole Video Compact Disc

Die MVCD bietet im Wesentlichen die Möglichkeit einen ganzen Spielfilm von rund 130 Minuten auf einen CD-Rohling zu brennen. Die fast doppelte Laufzeit ergibt sich vor allem aus der varibelen Bit-Rate. Im Gegensatz zu der festen Bitrate der VCD regelt die MVCD die Bitrate individuell für jede Szene. Schnelle Sequenzen bekommen eine hohe Bitrate um Schmier-Effekte zu vermeiden, in langsamen Szenen wie Dialogen wird die Bitrate dann wieder heruntergeregelt.

So pendelt die Datenrate zwischen 270 und 2000 kbit/s. Auch der Ton muss etwas von seinem Platz abgeben, von den 224 kbit/s der VCD bleiben ihm zwischen 128 und 192 kbit/s erhalten. Die MVCD ist kein standartisiertes Format und kann deshalb auch nicht von allen DVD- und VCD-Playern abgespielt werden. Hierbei fällt auf, dass hochwertige DVD-Player besonders oft Probleme mit der variablen Kompression haben. Billige Modelle schneiden überraschend gut ab.


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