Unterschiede zwischen den Formaten
VCD, SVCD & Co.: Wichtige Disc-Formate erklärt
Im Dickicht der Videoformate den Überblick zu behalten scheint nicht einfach, doch mit ein Paar Fakten können wir dem Durcheinander seinen Schrecken nehmen. Begonnen hat Alles mit dem VCD-Standard.
Inhaltsverzeichnis
- 1VCD - Video Compact Disc
- 2CVCD - Compact Video Disc
- 3SVCD - Super Video Compact Disc
- 4MVCD- Mole Video Compact Disc
- 5KVCD / TVCD / AVCD
- 6XVCD - eXtended Video Compact Disc
XSVCD - eXtended Super Video Compact Disc - 7DVD - Digital Versatile oder Video Disc
- 8MiniDVD- mini Digital Versatile oder Video Disc
- 9DVD-VCD, DVD-SVCD & DVD-MP3
1993 entwickelt, zwei Jahre vor Einführung der DVD, sollte er es ermöglichen Video auf einer Compact Disc zu speichern und auf CD-i oder VCD-Playern abzuspielen. Noch heute hat dieses Format einen riesigen Markt, obwohl schon 2001 die DVD die gute alte VHS-Kassette als meistverkauftes Filmmedium ablösen konnte. Ausschlaggebend für den andauernden Erfolg der Compact Disc ist der sehr günstige Preis eines CD-Rohlings.
VCD - Video Compact Disc
Grundlage jeder Video-CD ist ein MPEG-1 Bildsignal, bei einer Bitrate von 1.4Mbit/s. Diese Bit-Rate entspricht der einer normalen Audio-CD, daraus ergibt sich die identische Laufzeit von rund 80 Minuten. Für Spielfilme eigentlich zu wenig, doch die Fans der VCD scheint es nicht zu stören mitten im Film schnell die CD wechseln zu müssen.
Die Bildqualität ist etwas besser als die einer VHS. Jedoch kann es bei schnellen Bewegungen bei der VCD zu Artefakten im Bild kommen, es können sich kleine Blöcke bilden. Der Ton ist von Mono bis Surround anpassbar, je nachdem wie gut das Ausgangssignal war.
Die VCD ist standardisiert und können somit weltweit eingesetzt werden, sieht man einmal von den Farbcodes NTSC und PAL ab. Als Medium für Filme oder ähnliches Bildmaterial hat sich die VCD nie durchgesetzt, dafür hatte die Industrie die Entwicklung der DVD abgewartet und wegen der rasanten Entwicklung von Raubkopierern eher blockiert als unterstützt. Doch durch fallende Preise für CD-Brenner und CD-Rohlinge entstand kurzer Zeit ein riesiger schwarzer Markt an Spielfilmen auf CD.
Auf einer VCD können auch Menüs und Kapitel angelegt werden, genau wie bei einer DVD. Die Qualität entspricht in etwa der einer VHS-Kassette, wirkt aber ein wenig mehr verschwommen. Eine wesentlich bessere Qualität liefern SVCD, CVD oder DVD.
CVCD - Compact Video Disc
CVD ist eigentlich das gleiche wie eine SVCD lediglich mit einer niedrigeren Bildauflösung. Wenn man eine niedrigere Auflösung verwendet erhalten Sie mehr Daten für jedes einzelne Pixel, dadurch kann man einige sogenannte MPEG-Artefakte vermeiden, dafür büssen Sie ein wenig an Qualität ein.
Die CVCD läuft auf den meisten DVD-Playern, die auch SVCD unterstützen.
