Unbeliebte Kunden bei den Providern

Das ungeliebte Phantom: Der DSL-Power-User

Wie der schwarze Peter werden sie herumgeschoben: DSL-Kunden, die jeden Monat ihre Flatrate bis ins letzte ausreizen. Trotz "Flatrate" ist das den meisten Providern nicht recht, denn die Power-User kosten viel Geld. Und deswegen versuchen die Provider mit verschiedenen Methoden, die Power-User loszuwerden.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Filesharing-Bremse
  2. 2Dickes Fell bei T-Online
  3. 3Flatrate wörtlich genommen
  4. 4Asozial?

Einige Provider wollen sich die Power-User gar nicht erst ins Haus holen. Sie drohen schon vor Vertragsschluss mit Portdrosselungen fürs Filesharing - denn nur mit Filesharing lassen sich jeden Monat Datenmengen von 50 oder mehr Gigabyte erzeugen. Und das auch nicht mit Musik: Richtig viel Traffic erzeugen nur Filme, am besten als DVD-Image.

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Filesharing-Bremse

Mit der Drohung mit Portsperren halten sich die Proivder - allen voran Strato und Tiscali - die Power-User vom Leib. Denn mit gedrosselten Ports macht das Filesharing gleich viel weniger Spaß. In den seltensten Fällen werden allerdings die Ports vollständig gesperrt, meist wird der Verkehr an diesen Ports einfach nur gedrosselt.

Die anderen großen Provider setzen laut eigener Aussage keine Portdrosselungen ein. Doch offenbar sind Zweifel angebracht: "Es kann mir keiner erzählen, dass er die Ports fürs Filesharing ungedrosselt lässt. Soweit ich weiß, macht das nur T-Online", sagt ein Brancheninsider.

Dickes Fell bei T-Online

T-Online kann die Power-User wohl am besten verschmerzen - kein Wunder, denn schließlich ist die Flatrate beim Rosa Riesen dreimal teurer als der übliche Marktpreis. T-Online kann die hohen Kosten, die die Power-User verursachen, auch auf die breiteste Kundenbasis umlegen - deshalb gibt es auch keine Berichte, dass T-Online Kunden loswerden möchte.

Weitere Informationen

Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Filesharing hier.