MP3-Langläufer im Test: iAudio G3
Doppelbelegung mancher Tasten stört nur am Anfang
Sobald der G3 per Kabelverbindung den ersten Kontakt zum Rechner aufnimmt, wird er dort sofort und ohne weitere Treiber als externes Laufwerk erkannt. Aus dem Explorer können sofort MP3-, WMA, Ogg-Vorbis- und WAV-Lieder auf den mobilen Speicher kopiert werden.
Besonders positiv: Die Verzeichnisstruktur des Explorers wird 1:1 übernommen. Wer also bereits unter Windows sein Liedgut sauber sortiert hat, wird auch auf dem G3 nicht lange suchen müssen.
Die Bedienung des G3 ist recht schnell erlernbar. Navigiert wird mit der mittig platzierten Steuerungstaste. Ein wenig störend ist allein die Doppel- und Dreifachbelegung mancher Tasten, sodass man um den ein oder anderen Blick ins ausführliche Handbuch wohl kaum herum kommt. Hat man die Bedienung einmal durchschaut, dürfte man aber auch den Weg aus den Tiefen des Menüs an die Oberfläche zurückfinden.
Die Anzeige des G3 bringt erstaunlich viele Informationen auf sehr kleiner Grundfläche unter. Im laufenden Betrieb werden hier Uhrzeit, Datum, ein grafischer Equalizer, Wiedergabezeit, Kompressionsrate und vieles mehr angezeigt. Trotz dieser Flut an Infos bleibt das blau beleuchtete Display noch einigermaßen übersichtlich.
