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MP3-Langläufer im Test: iAudio G3
Schafft der G3 die versprochene 50-Stunden-Dauerberieselung?

von Michael Knott Uhr veröffentlicht

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Der G3 bringt in seinem kompakten Gehäuse alles unter, was ein heutiger Flash-Player so haben muss. Radio, Mikrofon und ein Line-In-Eingang wären hier an erster Stelle zu nennen. Aber auch bei den abspielbaren Formaten kann der kleine Musikzwerg punkten. Was der G3 sonst noch auf dem Kasten hat verraten wir Ihnen in diesem Test.

Der G3 bringt in seinem kompakten Gehäuse alles unter, was ein heutiger Flash-Player so haben muss. Radio, Mikrofon und ein Line-In-Eingang wären hier an erster Stelle zu nennen. Aber auch bei den abspielbaren Formaten kann der kleine Musikzwerg punkten. Was der G3 sonst noch auf dem Kasten hat verraten wir Ihnen in diesem Test.

Abmessungen von 4,5 x 6,4 x 1,7 Zentimeter ergeben ein recht ungewöhliches Format - jedenfalls für einen Flash-Player. Darauf platziert iAudio ein 3,0 x 1,5 Zentimeter großes Display sowie einen zentralen Joystick zur Steuerung. Auf der Oberseite finden wir noch drei zusätzliche Drücker. Dies soll für die komplette Bedienung der in unserem Falle maximal 256 Megabyte großen Inhalte ausreichen.

Bis zu 50 Stunden Akku-Laufzeit...sagt der Hersteller

Den G3 gibt es noch in einer 512-Megabyte-Variante, sowie mit einem vollen oder sogar zwei Gigabyte großen Speicher. In der Top-Version kratzt der kleine Player allerdings schnell an der 300-Euro-Grenze.

iAudio G3

Ohne die mitgelieferte AA-Batterie liegt der G3 fast schon zu leicht in der Hand. Setzt man den Energiespender der den Player laut Hersteller bis zu 50 Stunden befeuern soll in den dafür vorgesehenen Schacht ein, bringt es der G3 auf ein Gewicht von immer noch federleichten 36 Gramm.

An der Verarbeitung gibt es nichts auszusetzen - nichts wackelt oder klappert, die Tasten haben einen klar definierten Druckpunkt. Der Mini-USB-Anschluss sowie der Line-In-Eingang sind vorbildlich hinter einer soliden Klappe versteckt.

Sobald der G3 per Kabelverbindung den ersten Kontakt zum Rechner aufnimmt, wird er dort sofort und ohne weitere Treiber als externes Laufwerk erkannt. Aus dem Explorer können sofort MP3-, WMA, Ogg-Vorbis- und WAV-Lieder auf den mobilen Speicher kopiert werden.

Besonders positiv: Die Verzeichnisstruktur des Explorers wird 1:1 übernommen. Wer also bereits unter Windows sein Liedgut sauber sortiert hat, wird auch auf dem G3 nicht lange suchen müssen.

Doppelbelegung mancher Tasten stört nur am Anfang

Die Bedienung des G3 ist recht schnell erlernbar. Navigiert wird mit der mittig platzierten Steuerungstaste. Ein wenig störend ist allein die Doppel- und Dreifachbelegung mancher Tasten, sodass man um den ein oder anderen Blick ins ausführliche Handbuch wohl kaum herum kommt. Hat man die Bedienung einmal durchschaut, dürfte man aber auch den Weg aus den Tiefen des Menüs an die Oberfläche zurückfinden.

iAudio G3

Die Anzeige des G3 bringt erstaunlich viele Informationen auf sehr kleiner Grundfläche unter. Im laufenden Betrieb werden hier Uhrzeit, Datum, ein grafischer Equalizer, Wiedergabezeit, Kompressionsrate und vieles mehr angezeigt. Trotz dieser Flut an Infos bleibt das blau beleuchtete Display noch einigermaßen übersichtlich.

Beim Klang des Players fällt sofort die starke Basswiedergabe auf, welche sich im Menü zum Glück begrenzen lässt. Der G3 bietet die gleichen Effekte wie der ebenfalls von uns getestete iAudio 5, und der Top-Player der Marke, der X5.

Auch hier lässt sich der Klang auf sehr unterschiedliche Weise steuern. Zwischen Spezial-Effekten wie 3D-Surround und BBE, finden wir auch fünf bereits voreingestellte, klassische Presets wie Jazz, Rock oder Klassik. Auch einen vom Nutzer frei definierbaren Equalizer bietet der G3. Ein nettes Gimmick ist zudem die Möglichkeit Einfluss auf die Abspielgeschwindigkeit zu nehmen, was besonders für Sprachkurse sinnvoll ist.

Radio mit Aufnahmefunktion

Unterwegs unterhält der Player auch mit dem aktuellen Radioprogramm. Auf Wunsch speichert der G3 die empfangsstärksten Sender der Region automatisch ab. Der Empfang ist gut, bricht nur gelegentlich auch im Ruhezustand kurz ab. Gefällt ein Lied im Radio besonders gut, speichert der Player auf Knopfdruck die Sendung zudem im MP3- oder WAV-Format ab.

iAudio G3

Gleiches gilt auch für Aufnahmen die mit dem eingebauten Mikrofon gemacht werden. Die kleine Öffnung zeichnet Stimmen und Umgebungsgeräusche sauber, und nahezu ohne Störungen auf. Die Qualität der Aufnahmen lässt sich bei Bedarf auch verringern, um wertvollen Speicherplatz zu sparen.

Über den Line-In-Eingang können externe Quellen dem G3 zuspielen. Per mitgelieferten Kabel an ein Kassettendeck oder CD-Spieler angeschlossen, werden die Aufnahmen mit maximal 128 Kbit/s als MP3-Datei abgespeichert.

Fazit

Der G3 ist ein schmucker MP3-Player der bei der Ausstattung nahezu jedem Anspruch gerecht wird. Zudem machte die Batterie im Test erst nach über 42 Stunden Dauerspielzeit schlapp - eine wirklich beachtliche Leistung.

iAudio G3 mit geöffnetem Batteriefach

Der Klang ist vielfältig veränderbar sodass jeder seinen Wunsch-Sound finden dürfte. Besonders hervorzuheben ist zudem der einfache Kopiervorgang der Ordner und Verzeichnisse 1:1 vom Explorer übernimmt.

Im Lieferumfang enthalten ist neben einer Schutztasche, einem Line-In- und USB-Kabel, modischen Kopfhörern, noch zusätzlich die Jetshell-Software von iAudio.

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MP3-Langläufer im Test: iAudio G3
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Der G3 bringt in seinem kompakten Gehäuse alles unter, was ein heutiger Flash-Player so haben muss. Radio, Mikrofon und ein Line-In-Eingang wären hier an erster Stelle zu nennen. Aber auch bei den abspielbaren Formaten kann der kleine Musikzwerg punkten. Was der G3 sonst noch auf dem Kasten hat verraten wir Ihnen in diesem Test.
http://www.netzwelt.de/news/71619-mp3-langlaeufer-test-iaudio-g3.html
2005-06-17 17:25:00
News
MP3-Langläufer im Test: iAudio G3