US-Universität ist vorsichtig optimistisch
MP3-Hardware: Der iPod als Lernhilfe
Die Duke University im US-Bundesstaat North Carolina machte letztes Jahr weltweit Schlagzeilen, als sie all ihren Erstsemester-Studenten kostenlose iPods aushändigte. Jetzt hat die Universität eine erste Bilanz dieses ungewöhnlichen Forschungsprogramms gezogen.
Die iPods sollten Studenten dabei helfen, Vorlesungen aufzunehmen, digitale Kursmaterialien zu sammeln und multimedial zu lernen. In einer jetzt gezogenen Bilanz wurde festgestellt, dass insbesondere die Aufnahmefunktion des Geräts populär war. Alle Duke-iPods wurden mit einem Mikrofon-Zusatz ausgeliefert. Einige Seminare entwickelten zudem eigene Podcasts, um ihre Aufnahmen zu verbreiten.
Der Umgang mit offiziellen Lehrmaterialien war dagegen nicht ganz so einfach. Die Universität beklagt, dass es noch keine Quellen für den legalen Download von Audio-Lehrmaterialien gebe. Außerdem sei es nicht immer ganz einfach gewesen, das Gerät auch tatsächlich sinnvoll im Unterricht einzusetzen.
Trotzdem will die Uni weiterhin auf iPods setzen - wenn auch in geringerem Umfang. Von nun an sollen nicht alle Studis automatisch einen Apple-Player bekommen. Statt dessen will man das Gerät gezielt für Kurse einsetzen, die von der Technologie profitieren können.
Ganz umsonst sind die iPods natürlich sowieso nicht. Studenten müssen zwar nicht extra für das Gerät zahlen. Dafür verlangt die Privat-Universität mindestens 30.000 Dollar pro Jahr an Studiengebühren.
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Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir folgende redaktionelle Übersichten erstellt: Apple iPod und MP3-Player.
