Geballte Ladung: Subnotebook unter zwei Kilogramm
Sony Vaio S4M im Test: Zwei Kilo Notebook mit GeForce Go 6200
Laptops
Ganz im Gegensatz zu einem matten Display spiegelt das hochglänzende bauartbedingt natürlich mehr. Wir finden das ergonomisch zwar eher bedenklich, sind ähnlich starke Reflexionen aber auch von Röhrenbildschirmen wie beispielsweise dem Iiyama Vision Maser Pro 454 gewohnt. Buntes wirkt auf dem Vaio S4M zwar satt, aber leider nicht immer farbtreu.
Schön schwarz, aber nicht ganz farbtreu
Lobenswert finden wir die sehr gute Schwarzdarstellung des Displays. Diese kommt dem Blick in ein mit Schweröl gefülltes Fass doch erstaunlich nahe. Hier von Ausleuchtungsproblemen zu sprechen, wäre vermessen. Denn lediglich an den Rändern bemerken wir minimal hellere Streifen, die sich jedoch nur bei hochkonzentriertem Hinschauen zu erkennen geben. Im Alltagsbetrieb fallen sie nie wirklich negativ auf.
Beim Darstellen eines komplett roten und weißen Bildes tut sich der integrierte Flachbildschirm schon etwas schwerer. So tendiert das Rot etwas in Richtung Rosa, während das Weiß mit einem leichten Grauschleier durchsetzt ist. Ohne einen Durchlauf des "MonitorTest" von Passmark wäre uns die farbliche Untreue aber gar nicht erst aufgefallen.
Sony Vaio S4M
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Videotauglich, aber kein Klangwunder
Wer dem Sony Vaio S4M anständigen Klang entlocken will, sollte besser gleich zum Kopfhörer greifen. Fürs Musikhören sind die Mini-Lautsprecher kaum geeignet, denn schon bei niedrigerer Lautstärke scheppern sie wie blecherne Mülleimerdeckel. Immerhin reicht die verbesserungswürdige Qualität für Videos gerade noch aus.
Bewegte Bilder geben auf dem hochwertigen Display des kleinen Vaio eine gute Figur ab, erscheinen zum Teil aber etwas zu dunkel. Ein kurzer manueller Treibereingriff stellt uns aber zufrieden, da die ansehnliche Bildqualität darunter nur wenig leidet. Durch Schlieren wird der Videogenuss zu keiner Zeit getrübt.
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