Sony Vaio S4M im Test: Zwei Kilo Notebook mit GeForce Go 6200
Spartanisch, aber kabellos
Ein "Höchstmaß" an Anschlussmöglichkeiten gibt es beim Vaio S4M sicherlich nicht zu verzeichnen. Es sei denn, man nimmt den Aufpreis für eine optionale Dockingstation in Kauf. Selbst nach mehrmaligem Drehen des Notebooks können wir weder Schnittstellen für Modem und Netzwerk, noch für USB und i.Link (FireWire) entdecken. Denn diese verstecken sich hinter kleinen Klappen.
Das finden wir insofern praktisch, als dass sie beim Herumtragen gegen schädliche äußere Einflüsse wie Dreck oder Grobmotorik gewappnet sind. Direkt von außen sind lediglich die Anschlüsse für Mikrofon, Kopfhörer, analogen Monitorausgang, PCMCIA-Karte und Memory Stick zugänglich. Mit zwei USB-Anschlüssen und einmal i.Link ist das Vaio S4M alles andere als üppig ausgestattet.
Doch bei einem tragbaren Computer ist es mindestens genauso wichtig, wie er sich ohne Kabel schlägt. Sonys schickes Subnotebook bringt ab Werk bereits Wireless LAN 802.11b/g mit, was wir gleich an unserem internen Funknetzwerk ausprobieren. Ist der unscheinbare Schalter neben den vordereren Statusleuchten umgelegt, finden wir gleich Anschluss.
Sowohl unser eigenes, als auch das WLAN-Netzwerk einer naheliegenden Firma wird gleich darauf im Drahtlos-Manager von Windows XP angezeigt. Dem Internetsurfen auf der Durchreise oder der schnurlosen Datenübertragung steht also nichts im Wege. Integriertes Bluetooth wäre zwar schön gewesen, ist aber nicht gegeben. Hier kommt man jedoch gut mit speziellen Notebook-Mäusen weiter.
Display: Hell und hochwertig
Nach einer Startphase von 28 Sekunden begrüßt uns schon der Willkommens-Bildschirm des vorinstallierten Windows XP Home. Was sich uns dann präsentiert, ist eine regelrechte Wohltat für geschundene Sehorgane. Dank der X-Black-Folie liefert das Display scharfe und absolut kristallklare 1.280x800 Bildpunkte. Die Darstellung ist hell, die Schrift nicht zu klein, die möglichen Sichtwinkel breit.
