Datenbank-Service für Musiker eröffnet

Filesharing: Snocap öffnet seine Pforten

Shawn Fannings Startup Snocap wird konkreter: Musiker und Plattenfirmen können seit Anfang dieser Woche ihre Werke in die Datenbank der Firma eintragen. Basis-Dienstleistungen sind dabei kostenlos. Wer allerdings mit Snocaps Hilfe Geld verdienen will, muss dafür erst einmal selber in die Tasche greifen.

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Snocaps Datenbank soll von lizenzierten Tauschbörsen dafür genutzt werden, illegale MP3s aus ihrem Angebot auszufiltern. Außerdem will man Plattenfirmen und Musikern ermöglichen, Nutzungsbedingungen für einzelne Songs festzulegen und durchzusetzen. Bisher haben sich eine Reihe großer Plattenfirmen und einige Indies für diese Geschäftsidee begeistern können.

Seit Montag können jetzt auch Musiker ganz ohne Plattenvertrag auf Snocaps Dienste zugreifen - jedenfalls, wenn sie in den USA sitzen. Das Sperren von Musik in den angeschlossenen P2P-Systemen ist dabei kostenlos. Wer seine Songs auch verkaufen will, muss dafür 30 US-Dollar pro Jahr sowie einmalig 25 Cent pro Song bezahlen. Snocap verlangt zudem 2,5 Prozent von jedem Verkauf.

Wie viel Musiker tatsächlich von Snocaps Diensten haben werden, steht indes noch nicht fest. Bisher gibt es noch keine einzige mit Snocaps Unterstützung arbeitende Tauschbörse. Das Mashboxx-Angebot des ehemaligen Grokster-Chefs Wayne Rosso steht jedoch angeblich kurz vor einem Beta-Test.