Kein Wechsel: Windows 2000 ist zu zuverlässig

Quietschi-Bunti

Die Zurückhaltung in Sachen Umstieg ist also nachvollziehbar: Gerade in Büro-Umgebungen kann auf die zusätzlichen Spielereien von Windows XP verzichtet werden. Es ist sogar im Sinne der Administratoren und Vorgesetzten, wenn ein System nicht wirklich spieletauglich ist. Dadurch wird Arbeitszeit gespart. Und die fehlenden quietschi-bunti-Geschichten sparen wertvollen Arbeitsspeicher und auch Arbeitszeit.

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Doch es gibt noch einen Grund, der vermutlich alle anderen überragt: "Ich glaube, es funktioniert zu gut", so Steve O'Halloran, Marktforscher bei Assemetrix in einer Pressemitteilung. Windows 2000 ist zu stabil, klare Worte, die das Phänomen erklären. Normalerweise können Admins wie Anwender nämlich eine neue Windows-Version kaum erwarten, immer in der Hoffnung, dass sich damit die Probleme der Vorgänger-Version in Luft auflösen. Doch XP bringt gegenüber 2000 mehr Probleme, als es löst.

Kein IE für Win2K

Doch Microsoft sägt am Thron des Windows-Veteranen. Der Internet-Explorer soll in Version 7.0 nun endgültig nicht mehr auf Windows 2000 laufen. Stattdessen müssen XP und Longhorn ran, sofern letzteres überhaupt jemals auf den Markt kommt. Ob allerdings die Einstellung eines Internet-Browsers in dieser Hinsicht Sinn macht, ist fraglich, immerhin gibt es vernünftige und vor allem sichere Alternativen wie Firefox.

Analysten gehen davon aus, dass die wenigsten Firmen nun noch auf Windows XP umsteigen werden, da auch dieses Windows bereits vier Jahre auf dem Buckel hat und demnach bald von Microsoft stiefkindliche behandelt werden dürfte. Stattdessen wird auf Longhorn gewartet. Allerdings ist diese Vorgabe nicht ganz präzise, dominieren doch eher finanzielle Entscheidungen den Einkauf neuer Rechner und Betriebssysteme als die Versionsnummern. In Privathaushalten ist das selten anders.

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