Niemand möchte wechseln
Kein Wechsel: Windows 2000 ist zu zuverlässig
Software
Es ist soweit: Windows 2000 gehört zum alten Eisen. Zumindest nach Ansicht von Microsoft, denn ab Ende des Monats wird Windows 2000 nicht mehr offiziell von Microsoft supportet. Und das, obwohl die "Zulassungszahlen" eine andere Sprache sprechen: Fast die Hälfte aller Büro-Rechner in den USA läuft auf Windows 2000. Und niemand in diesen Büros hat Lust, auf Windows XP umzusteigen.
Windows 2000 hat inzwischen sechs Jahre auf dem Buckel, wurde es doch kurz vor dem Jahrtausendwechsel veröffentlicht. Es gilt als eines der besten Windows aller Zeiten: Schnell, stabil, kompatibel, multimedia-fähig und vor allem: Frei von werkseitig installierter Spyware. Und auch, wenn Windows XP in allen Disziplinen besser ist: Es ist auch nichts anderes als ein Windows NT 5.1 - Windows 2000 trägt die NT-Versionsnummer 5.0, der Unterschied ist also nicht wirklich berauschend.
XP unbeliebt
Einer Studie von Assetmetrix zufolge läuft Windows XP zur Zeit auf "nur" 38 Prozent aller Business-Rechner, das sind rund zehn Prozent weniger als die aktuelle Infrastruktur an Windows 2000-Systemen in Business-Umgebungen. Und offensichtlich steigen auch nur wenige von Windows 2000 auf Windows XP um, vielmehr werden offensichtlich ältere Betriebssysteme geupdatet: So war die WinXP-Rate Ende 2003 nur bei 6,6 Prozent, die von Windows 2000 hingegen bei 52 Prozent.
Offensichtlich ist Windows 2000 beliebt. Um so verständlicher, dass Microsoft den Support trotz der hohen Nutzer-Raten einstellen möchte. Das Einstellen seitens Microsoft bedeutet vor allen Dingen eines: Man versucht, die Kunden auf neuere Windows-Versionen zu zwingen. Und XP ist und bleibt das Zugpferd des Konzerns, warum sich um kalten Kaffee in Form von Win2K Sorgen machen?
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