Passiv gekühlt auf X800-Pro-Niveau
mad-moxx enhanced X800 Ultima im Test: Aufgebohrt und ruhiggestellt
Vor nicht mal einer Woche angekündigt, schon bei uns im Test: mad-moxx erweitert sein Portfolio lautlos gekühlter Grafikkarten mit einem hochgezüchteten Exemplar, der "enhanced X800 Ultima PCI-E". ATis potenter Grafikchip Radeon X800 bringt zwar ohnehin schon ansehnliche Eigenschaften wie 12 Rendering-Pipelines und sechs Vertex-Shader mit, doch dem ATi-Tuner schien das nicht auszureichen.
Inhaltsverzeichnis
- 1Lautloser Leckerbissen
- 2Schnelle Grafik aus der Stammzellen-Box
- 3Selber schrauben kann teuer werden
- 4Nicht zuviel versprochen
- 5Aktiver Beistand benötigt
- 6Sinnvolle Alternative zum Radeon X800 Pro
Aus sonst relativ gemächlichen 390 und 350 Megahertz werden im konkreten Fall satte 400 und 500 Megahertz. Mad-moxx verspricht hier das Leistungsniveau eines normalerweise deutlich schnelleren X800 Pro. Dieser hat der enhanced X800 Ultima zwar einen GPU-Takt von 475 Megahertz voraus, bietet jedoch lediglich einen Speichertakt von 450 Megahertz.
Lautloser Leckerbissen
Wie bei der unlängst von netzwelt.de getesteten X700 Pro Ultima, setzt mad-moxx hier ebenfalls auf den passiven Zalman-Kühler ZM80D-HP mit doppelter Heatpipe. Der optische und vor allem lautlose Leckerbissen dürfte nicht bloß Casemoddern gefallen. Neben den erwähnten, goldenen Kupfer-Rohre sorgen dafür metallic-blaue Kühlflächen aus Aluminium.
Mit einer 256 Bit breiten Speicheranbindung sowie einem Viertel Gigabyte performanten GDDR3-Speicher, schließt der hochgetaktete X800-Chip zu den High-End-Modellen aus dem Hause ATi auf. Doch preislich liegt die X800 Ultima mit 259,90 Euro deutlich unter deren Niveau. Was gut klingt, lässt aber gewisse Zweifel aufkommen: wird eine lüfterlose Kühlung der Überzüchtung standhalten?
Schnelle Grafik aus der Stammzellen-Box
Angesichts des günstig anmutenden Preises liegt die Vermutung nahe, dass irgendwo gespart werden musste. Nach dem Auspacken der Karte, welche in einem grauen Plastikcontainer steckt, der locker als Behälter für frische Stammzellen durchgehen könnte, wissen wir auch gleich an welcher Stelle. Denn es gibt einfach keine Software, nur eine CD mit topaktuellen Treibern - immerhin.
