Radiowecker mit Schuss: Philips ShoqBox im Test
Fazit
Dabei kann der Wecker bei Bedarf auch zum Beispiel nur an Wochentagen klingeln, und am Samstag und Sonntag seine beiden Boxen auf stumm stellen.
Der Radioempfang ist bei angeschlossener Antenne gut. Bis zu zehn Sender können im Speicher hinterlegt werden, auf Gimmicks wie RDS muss man leider verzichten. Dafür fischt sich der Philips die zehn empfangsstäksten Sender automatisch aus dem Äther.
Der rund 140 Euro teure Philips PSS110, genannt die ShoqBox, ist sicherlich kein Schnäppchen, und für den bloßen Gebrauch als Wecker auf jeden Fall zu teuer. Wer aber eh auf der Suche nach ein paar Lautsprechern für unterwegs ist, sollte einen zweiten Blick auf den PSS110 riskieren. Andere Soundsysteme für iPod und Co. klingen auch nicht besser, und bewegen sich preislich meist auf dem selben Niveau.
Und im Vergleich zu diesen bietet der Testkandidat noch einen internen Flash-Speicher mit 256 Megabyte, ein Radio und einen Wecker. Das alles verpackt in einem schicken, hochwertigen Gehäuse relativiert den auf den ersten Blick hohen Preis.

Die einzigen dicken Minuspunkte gibt es für die lahme UBS-1.1-Verbindung, und die Zwangsanbindung an die Musicmatch-Software. Klanglich, verarbeitungstechnisch und überhaupt kann der PSS110 ansonsten bedingungslos empfohlen werden.
Zum Lieferumfang gehört noch ein externes Netzteil, ein USB-Kabel, sowie eine voluminöse Schutztasche.
