Was bin ich - Radiowecker? Ghettoblaster? MP3-Player?
Radiowecker mit Schuss: Philips ShoqBox im Test
Ghettoblaster? MP3-Player? Radiowecker? Die ShoqBox von Philips vereint die Gene aller drei Geräte in ihrem weißen Gehäuse. Dank Bass Booster, Stereo-Boxen und immerhin 2 x 2 Watt Augangsleistung lassen sich Tiefschläfer wecken, oder komplette Räume beschallen - sagt der Hersteller. Was netzwelt.de von dem geschrumpften Krachmacher hält, erfahren Sie in diesem Test.

Inhaltsverzeichnis
- 1Nochmal umdrehen und Ruhe bewahren - es gibt Abhilfe
- 2Radiowecker mit Software-Fußfesseln
- 3Der Klang
- 4Der Wecker
- 5Fazit
Es ist halb sieben morgens. Die ersten Sonnenstrahlen kitzeln das Gesicht, und verschwommene Traumfiguren geistern im halbwachen Kopf herum. Nette Menschen, schön anzuschauen, fächern mit Palmwedeln Luft zu, als plötzlich DER WECKER ALLE TRÄUME IN GRUND UND BODEN KLINGELT.
Nochmal umdrehen und Ruhe bewahren - es gibt Abhilfe
Denn genau hier setzt Philips ShoqBox an. Das stark an ein Apple-Produkt erinnernde Gerät lässt sich eigentlich in keine Schublade stecken. Zwei integrierte Boxen, ein 2,5 x 3,0 Zentimeter großes Display, und eine Hand voll Bedienelemente sollen dem betagten Radiowecker den Garaus machen.
Das mit einer durchsichtigen Plexiglasschicht überzogene und 8,2 x 5,8 x 5,3 Zentimeter große Gehäuse macht einen absolut edlen Eindruck; das stattliche Gewicht von 350 Gramm trägt hier einen guten Teil zu bei. Die beiden Lautsprecher sind leider nur teilweise durch das Gehäuse geschützt sodass im schlimmsten Fall spitze Gegenstände die Treiber beschädigen können.
Mit Hilfe von drei gummierten Füßen findet die ShoqBox sicheren Halt neben dem Bett. Auf der Rückseite liegen ein Mini-USB-Anschluss, der Stromeingang, sowie ein Kopfhörer- und Line-In-Eingang versteckt hinter einer soliden Klappe. Auch das beiliegende Antennenkabel findet hier Anschluss.
Philips PSS110
Kein U-Boot und keine Bombe - PSS110 in der mitgelieferten Schutztasche
